Zwölf Autos krachen auf der A3 bei Breckenheim ineinander – Neun Verletzte

Massenunfall A3 Breckenheim 25.07.14
Zu einer folgenschweren Kettenreaktion kam es am Freitagabend auf der A3 Köln-Frankfurt zwischen der Raststätte Medenbach und dem Wiesbadener Kreuz. Insgesamt zwölf Fahrzeuge verunfallten, 24 Personen waren betroffen, neun kamen ins Krankenhaus.

Aufgrund eines kleinen Staus kam es innerhalb von 200 Metern zu drei schweren Unfällen in die insgesamt zwölf Autos beteiligt waren. Durch die schweren Zusammenstöße wurden nicht nur einige Autos total zerstört, sondern auch mehrere Insassen verletzt. Die ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle zählten kurz durch und kamen auf insgesamt 24 Beteiligte Personen, die unterschiedliche Verletzungen aufwiesen oder befürchten ließen.

Massenunfall A3 Breckenheim 25.07.14 So wurden unmittelbar umfangreiche Rettungskräfte aus Wiesbaden, Rheingau-Taunus und Main-Taunus nachalarmiert.

Seitens der Feuerwehr wurden die drei Fahrspuren gesperrt und der Einsatz organisatorisch und mit Rettungssanitätern unterstützt. Auch der Direktionsdienst kam zur Unfallstelle. Um alle Beteiligten sichten und gegebenenfalls behandeln zu können kamen insgesamt 12 Rettungswagen und vier Notärzte zusammen mit der Einsatzleitung Rettungsdienst (LNA und OLRD) zur Unfallstelle.

Von den 24 Beteiligten verblieben 15 an der Unfallstelle. Sie wiesen nur minimalste Verletzungen auf oder verweigerten die Mitfahrt in ein Krankenhaus. Neun Personen kamen in verschiedene Krankenhäuser. Bis auf drei Kinder mit mittelschweren Verletzungen erlitten alle jedoch nur leichte Verletzungen.

Die Polizei nennt Unachtsamkeit zusammen mit zu geringem Sicherheitsabstand als Unfallursache und beziffert den Sachschaden auf insgesamt 150.000 Euro. Der Verkehr wurde während der Rettungsmaßnahmen über den Standstreifen geleitet. Der Verkehr staute sich auf etwa 20km Länge.

Zur BILDERGALERIE


Redaktion: Michael Ehresmann
Fotos: Michael Ehresmann
Video:

Veröffentlichung: 27. Juli 2014 - 20:36 Uhr
Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2014 - 12:00 Uhr
Tags: