Wieder tödlicher Unfall auf A3 zwischen Bad Camberg und Limburg

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Am Sonntag kam es gegen 12:45 Uhr auf der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg erneut zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, bei dem einer der beiden Fahrzeugführer tödlich verletzt wurde.

Der 82-jährige Fahrzeuglenker eines Opel aus dem Kreis Leverkusen kam aus derzeit noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in die angrenzende ansteigende Böschung. Von dort gelangte der PKW wieder zurück auf die Fahrbahn, überquerte den rechten Fahrstreifen und wurde auf dem mittleren Fahrstreifen von einem dort fahrenden Recklinghausener BMW erfasst. Dessen 69-jähriger Fahrer, sowie seine 63-jährige Ehefrau wurden dabei nur leicht verletzt und nach einem kurzen ambulantem Aufenthalt in einem Limburger Krankenhaus wieder entlassen.

Der Opel schleuderte nach dem Zusammenprall beider Fahrzeuge gegen die Mittelschutzplanke und kam anschließend auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der 82-jährige Fahrer wurde reanimiert, verstarb jedoch noch, trotz angefordertem Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Seine 78-jährige Ehefrau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Für die Unfallrekonstruktion wurde durch die Staatsanwaltschaft Limburg die Hinzuziehung eines Sachverständigen angeordnet. Ebenfalls im Einsatz war der Polizeihubschrauber, der die Unfallstelle aus der Luft fotografierte. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 66.500 Euro. Es bildete sich ein Stau von bis zu acht Kilometern Länge. Um 16:15 Uhr wurde die komplette Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Unfall ereignete sich auf freier Strecke auf der der A3, kurz hinter der Baustelle, wo am Mittwochabend eine 59 Jahre alte Frau und zwei ihrer Enkelinnen bei einem Unfall ums Leben kamen. Zwischen Bad Camberg und Limburg gibt es derzeit gleich neun Baustellen auf der A3.

Zivile mobile Geschwindigkeitskontrollen auf A3

Aus gegebenem Anlass führte die Autobahnpolizei Wiesbaden am Samstag bereits zivile mobile Geschwindigkeitskontrollen insbesondere im Baustellenbereich zwischen Bad Camberg und Limburg durch, wo es am Mittwoch zu einem tödlichen Unfall gekommen war und am Freitag ein Kleintransporter in die Mittelleitplanke schleuderte.

Im Rahmen der nun durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen wurden diverse Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Spitzenreiter war dabei ein 45-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Luxemburg, welcher bei erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich mit 142 km/h gemessen wurde. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer wurde an selber Stelle mit 135 km/h gemessen. Weiterhin wurden diverse Verstöße gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstand festgestellt und geahndet.

Auch in Zukunft ist die Autobahnpolizei bestrebt den Verkehr umfangreich zu überwachen, um somit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Drei Tote bei Frontalzusammenstoß in Baustelle der A3 bei Bad Camberg

Tödlicher Unfall A3 bei Bad Camberg 03.09.2014Bei einem schweren Unfall auf der A3 bei Bad Camberg kamen am Mittwoch mindestens drei Personen ums Leben – Sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Auto war offenbar in einer Baustelle in den Gegenverkehr geraten und kollidierte mit mehreren entgegenkommenden Fahrzeugen. Vier Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Die A3 war in beiden Richtungen zeitweise voll gesperrt.

Gegen 19:00 Uhr kam es auf der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd zu dem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein silberner BMW mit Offenbacher Kennzeichen, der in Richtung Frankfurt unterwegs war, kam in einer Baustelle in Höhe von Brechen-Werschau nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte über die Behelfsleitplanke. (weiterlesen…)

Wieder Unfall in A3-Baustelle: Kleintransporter schleudert in Mittelleitplanke

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Am Freitag kam es gegen 11:40 Uhr erneut auf der A3 in der Baustelle zwischen Limburg-Süd und Bad Camberg zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Ein 22-jähriger Italiener befuhr mit seinem Ford Transit die A3 aus Richtung Köln in Richtung Frankfurt. Im Baustellenbereich kam der Fahrer aus zunächst unbekannter Ursache nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen ab. Prallte dort auf eine Außenschutzleitplanke. Kam dann wieder zurück auf den rechten Fahrstreifen, schleuderte über den linken Fahrstreifen in die mobile Baustellenmittelleitplanke und verfing sich darin. Die Mittelleitplanke stürzte dadurch auf einer Länge von rund 250 Metern um. (weiterlesen…)


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 07. September 2014 - 17:54 Uhr
Letzte Aktualisierung: 07. September 2014 - 17:54 Uhr
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