Unwetterfront über Wiesbaden – wenige Einsätze

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Die Zentrale Leitstelle der Berufsfeuerwehr hatte sich am Diensag frühzeitig auf eine angekündigte vorbereitet und organisatorische Maßnahmen getroffen, um ein zu erwartendes erhöhtes Einsatzaufkommen, in Bezug auf die bevorstehende Unwetterfront, schnell abarbeiten zu können.

Glücklicherweise schwächte sich die über das Stadtgebiet ziehende Gewitterzelle zunehmend ab, so dass zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr nur sechs unwetterbedingte Einsätze, wie Wasser im Gebäude oder Äste auf Verkehrswegen bewältigt werden mussten.
Diese Einsätze konnten von den Freiwilligen Feuerwehren Biebrich, Igstadt, Schierstein und Sonnenberg sowie der Berufsfeuerwehr schnell erledigt werden.

In der Senke der Bahnunterführung der Saarstraße hatten sich zwei PKW festgefahren, deren Fahrer die während des starken Regens vorhandene Wassertiefe von ca. 60 cm unterschätzt hatten. Dabei wurden die Motoren soweit beschädigt, dass diese ausgingen und die Fahrzeuge im Wasser stehenblieben. Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schierstein war das Wasser bereits wieder abgelaufen, so dass die Feuerwehr nur noch die Einsatzstelle absichern und eine entstandene Ölspur beseitigen musste. Hierfür musste die Saarstraße zeitweise voll gesperrt werden.

Wie die Erfahrungen der letzten Starkregenereignisse zeigen, entstehen, insbesondere in Straßensenken und Unterführungen, schnell weitreichende Wasserflächen, deren Tiefe nur schwer abzuschätzen ist. Die Feuerwehr warnt davor, diese Wasserflächen zu durchfahren oder zu Fuß zu durchqueren. Es ist nicht auszuschließen, dass sich hier von den Wassermassen hochgedrückte Kanal- oder Gullideckel befinden, die nicht sichtbar sind. Weiterhin vertragen Kraftfahrzeuge nur geringe Wasserhöhen, ohne dass es zu Schäden, insbesondere am Motor, kommen kann.


Redaktion: Dennis Meißner
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Veröffentlichung: 31. Mai 2017 - 19:45 Uhr
Letzte Aktualisierung: 31. Mai 2017 - 17:04 Uhr
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