Überflutete Wohnungen und Keller nach Wasserrohrbruch

Ein Wasserrohrbruch sorgte in der Nacht zum Mittwoch in Wiesbaden-Nordost für überflutete Häuser. Ingesamt vier Wohnungen und mehrere Keller standen teils einen Meter hoch unter Wasser, auch im Garten hatte sich ein Teich gebildet. Die Feuerwehr war bis in den Morgen damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen. Die ESWE begann unterdessen mit den Arbeiten am Wasserrohr.

Wasserrohrbruch Kirchbachstr. 15.08.18

Anrufer teilten der Leitstelle in der Nacht zum Mittwoch gegen 3:00 Uhr einen massiven Wasserschaden im Bereich Kirchbachstraße Ecke Brunnenstraße mit. Es würden Keller metertief unter Wasser stehen und das Wasser aus der Straßendecke sprudeln, hieß es am Notruf 112. Auf Grund dieser Meldung wurden sofort Kräfte der Feuerwache 1 und 3 sowie der FF Stadtmitte an die Einsatzstelle entsendet. Auch wurde die ESWE Versorgung über den vermeintlichen Wasserrohrbruch informiert.

Der Einsatzleiter konnte vor Ort einen massiven Wasseraustritt aus der Straße bestätigen und begann unmittelbar mit der Erkundung der abschüssig gelegenen Gebäude. Als Einsatzschwerpunkt kristallisierten sich zwei Gebäude in der Kirchbachstraße heraus. Hier standen insgesamt vier Wohnungen sowie mehrere Keller bis zu einen Meter hoch unter Wasser. Im Garten vor dem Gebäude stand das Wasser ebenfalls einen Meter hoch und drückte gegen die Fensterfront.

Wasserrohrbruch Kirchbachstr. 15.08.18

Zur Abarbeitung der Wasserschäden in den einzelnen Wohnungen und Kellern wurden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bierstadt, Erbenheim und Sonnenberg zur personellen Unterstützung alarmiert sowie weitere Pumpen aus dem Einsatzmittellager der Feuerwache 2 geordert. Die ESWE Versorgung konnte die Wasserzufuhr zügig abstellen und damit ein weiteres Austreten von Wasser stoppen.

Die Feuerwehr war bis gegen 06:30 Uhr damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen. Die ESWE Versorgung begann unterdessen mit den Baggerarbeiten in der Kirchbachstraße, um das geborstene Wasserrohr wieder instand zu setzen. Über einen Schadenshöhe sowie eine Schadensursache konnte die Feuerwehr am Morgen noch keine Angaben machen. Die Feuerwache 3 war zur Sicherstellung des Grundschutzes durch die Freiwilligen Feuerwehren Naurod und Rambach besetzt.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel / Michael Seeboth
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Veröffentlichung: 15. August 2018 - 13:51 Uhr
Letzte Aktualisierung: 15. August 2018 - 20:36 Uhr
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