Tödlicher Badeunfall am Raunheimer Waldsee – 23-Jähriger geht nach Sprung ins Wasser unter

Tödlicher Badeunfall Raunheimer Waldsee 08.05.18Ein sommerlicher Abend endete am Dienstag für eine Gruppe von junger Männer und Frauen am Raunheimer Waldsee tragisch. Ein 23 Jahre alter Mann aus Mainz-Kastel ging nach einem Sprung ins Wasser unter. Mit einem Großaufgebot suchten Feuerwehr, DLRG und Polizei mit mehreren Booten, Tauchern und einem Polizeihubschrauber ohne Erfolg nach dem jungen Mann.

Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei wurden am Dienstagabend gegen 18:36 Uhr zu einem Badeunfall an den Raunheimer Waldsee alarmiert. Da zunächst unbekannt war, wo genau die Person verschwunden war, fuhren die Rettungskräfte über alle möglichen Zufahrtswege den See an und ließen Boote zu Wasser. Nachdem sie sich durch die rund 100 Badegäste durchgefragt hatten, war schließlich klar, wo gesucht werden musste.

Tödlicher Badeunfall Raunheimer Waldsee 08.05.18Es stellte sich vor Ort heraus, dass eine Gruppe von drei jungen Männern und zwei Frauen aus Mainz-Kastel und Kostheim an der Nordostseite des „Dr. Bauer See“ am dortigen Kieswerk schwimmen gingen. Ein 23 Jahre alter Mann aus Mainz-Kastel sprang, offenbar leicht alkoholisiert, schließlich von einer Anlage des Kieswerkes in das Wasser und befand sich etwa vier Meter weit vom Ufer entfernt, als er zunächst laut auf sich aufmerksam machte. Noch bevor seine Begleiter reagieren konnten, war er plötzlich verschwunden und im dort 14 Meter tiefen Wasser untergegangen. Rund zehn Minuten versuchten die Freunde selbst, den 23-Jährigen zu finden, alarmierten dann die Rettungskräfte.

Tödlicher Badeunfall Raunheimer Waldsee 08.05.18Mit sechs Rettungsbooten und einem Polizeihubschrauber wurde der Bereich zunächst abgesucht, bevor mehrere Rettungstaucher der DLRG weiter suchten. Probleme bereiteten den Tauchern dabei die Bohrungen, Baggerungen und Anlagen des Kieswerks, sodass nur punktuell gesucht werden konnte, wo das Echolot etwas anzeigte. Die Suche wurde gegen 20.30 Uhr von den Rettungsmannschaften abgebrochen, auch weil die Suche für die Taucher zu gefährlich wurde.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei im Einsatz. Die Notfallseelsorge betreute die Freunde und Familie des 23-Jährigen. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 09. Mai 2018 - 11:06 Uhr
Letzte Aktualisierung: 09. Mai 2018 - 11:29 Uhr
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