Rettungswagen im Notfalleinsatz blockiert – Taxifahrer lässt sich Zeit

Symbolfoto

Weil er den dringenden Einsatz eines Rettungswagens blockiert hat, muss ein Mainzer Taxifahrer nun mit einer Strafanzeige wegen Nötigung rechnen.

Am Montagnachmittag ist es in der Mainzer Wallstraße zu einem dringenden Einsatz eines Rettungswagens des ASB Mainz gekommen. Eine Person mit akutem Herzinfarkt ist durch die Rettungskräfte und einen Notarzt behandelt und soweit stabilisiert worden, dass er in die Notaufnahme gebracht werden sollte. Bei der Ausfahrt aus dem dortigen Parkhaus muss der Rettungswagen jedoch etwas rangiert werden. Genau in diesem Moment stellt ein Taxifahrer sein Taxi hinter diesem ab und möchte seinen Fahrgast aussteigen lassen. Trotz Aufforderung der Rettungskräfte des ASB und Hinweis auf den Notfalleinsatz, lässt er sich aber davon nicht abhalten. Nachdem er seinen gehbehinderten Fahrgast ohne große Eile abkassiert, dessen Rollator aus dem Kofferraum entladen und diesen fahrbereit gemacht hatte, fährt er wieder fort. Während der gesamten, rund fünf- bis acht-minütigen Aktion soll der Fahrer des Taxis ignorant gelächelt haben.

Die medizinische Notfallbetreuung des Patienten war während dieser Zeit sichergestellt. Jedoch ist hier kostbare Zeit verstrichen, bis der Patient im Krankenhaus vollumfänglich behandelt werden konnte. Das Fahrzeug-Kennzeichen des Taxis ist der Mainzer Polizei bekannt. Bei dem Fahrer soll es sich um einen circa 40 bis 45 jährigen Mann mit asiatischem Aussehen gehandelt haben. Eine Nötigung kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden. Ob sich der Taxifahrer auch wegen „unterlassener Hilfeleistung“ oder einer „schweren Körperverletzung durch Unterlassen“ strafbar gemacht haben könnte, werden die nun folgenden Ermittlungen zeigen.

Gemeinsame Erklärung der Mainzer Blaulichtorganisationen von ASB, DRK, Malteser, Johanniter, THW und der Mainzer Feuerwehren: „Wir möchten hiermit gemeinsam zum Ausdruck bringen, dass die Behinderung von Einsatzkräften, gleich welcher Organisation, kein Kavaliersdelikt ist. Sie verhöhnt die Hilfesuchenden und unser Personal. Helfer sind tabu! Sie setzen sich ein für Menschen in Not: Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsdiensten, Feuerwehren und Polizei. Ohne dieses Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren!“

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