Polizei rettet Pferd und Entenfamilie von der Autobahn

Symbolfoto

Symbolfoto

Am Samstag gegen 11 Uhr kam es für die Polizeiautobahnstation Wiesbaden zu einem ungewöhnlichen Einsatz auf der A66, Anschlussstelle Wallau, Fahrtrichtung Wiesbaden. Eine Entenmutter war mit ihrem Nachwuchs auf der Autobahn unterwegs. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei.

Eine Streife suchte vor Ort nach der Entenfamilie und wurde fündig. Die Entenküken ließen sich von den Beamten „widerstandslos“ einfangen, wobei sich die Entenmutter recht aggressiv gegenüber den Beamten zeigte. Die Entenmutter flog zunächst davon.

Weit abgesetzt von der Autobahn konnte die Entenmutter dann wieder durch Zufall angetroffen werden und die Küken wurden ihr in sicherer Umgebung übergeben – eine glückliche Familienzusammenführung der anderen Art.

Erst Enten, dann ein Pferd auf der Autobahn

Nachdem die Enten am Vormittag vor dem Überfahren gerettet werden konnte, mussten die selben Kollegen der Autobahnpolizei Wiesbaden gegen 14 Uhr erneut ein tierisches Leben vor dem Verkehr schützen.

Diesmal verirrte sich ein freilaufendes Pferd auf die A3 im Bereich Idstein – Niedernhausen, Höhe Niederseelbach. Zunächst galoppierte das Pferd circa zwei Kilometer auf der Richtungsfahrbahn Würzburg in die richtige Fahrtrichtung, auf dem linken Fahrstreifen. Nachdem die Kollegen am Pferd waren, der Verkehr verlangsamt war und sogar die Gegenrichtung gesperrt wurde, drehte das Pferd um und lief auf dem Seitenstreifen rund einen Kilometer zurück. Dort bog es in den angrenzenden Wald ab.

Nach gut einer Stunde Suche konnte das Pferd auf einem Waldweg seitlich der B275 durch die Beamten zum Anhalten „beflüstert“ werden, welche bereits am Morgen die Entenbabys gerettet hatten. Der ebenfalls suchende Besitzer war bei der Übergabe des unverletzten Pferdes sichtlich erleichtert und freute sich über den tierischen Einsatz der Polizei.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
Video:

Veröffentlichung: 30. März 2014 - 15:55 Uhr
Letzte Aktualisierung: 30. März 2014 - 15:55 Uhr
Tags: , , ,