Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Igstadt startet

„Die Feuerwache 3, die Freiwillige Feuerwehr Igstadt und die Rettungswache Ost bekommen endlich unter der Projektleitung des Hochbauamtes ihren Neubau. Ein Grund zur Freude, da mit dem neuen Gebäude die Sicherstellung der gesetzlichen Hilfsfrist für die östlichen Stadtteile sowie die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte deutlich verbessert wird“, so Oberbürgermeister Sven Gerich und Baudezernent Hans-Martin Kessler anlässlich des ersten Spatenstiches für das Gebäude am Dienstag.

Der Neubau war notwendig geworden, da die Feuerwache 3 in Bierstadt in einem nicht mehr zeitgemäßen und baulich veralteten Gebäude untergebracht ist. Zudem ist eine Verlagerung der Feuerwache in den Osten der Stadt unabdingbar, da Wiesbaden in diesem Bereich das größte Entwicklungspotential hat. „Das gilt es so zu nutzen, damit die Stadtteilstrukturen bewahrt und die Infrastruktur gesichert werden kann“, sagte Kessler. Durch die Anordnung der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt in einem Gebäude kann wichtige Infrastruktur von beiden Einheiten genutzt werden. Außerdem wird auch die Freiwillige Feuerwehr endlich bessere Bedingungen für die Ausübung ihres wichtigen Ehrenamtes erhalten.

Die Rettungswache Ost, die durch das Deutsche Rote Kreuz betrieben wird, befindet sich seit 2007 in einem provisorischen Containergebäude in Igstadt. Die Rettungswagen stehen im Freien, die Aufenthaltsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht optimal.

Die Feuerwehr kam mit der Projektinitiative im Jahr 2014 auf das Hochbauamt zu. Schnell war klar, dass durch einen Architektenwettbewerb das optimale Planungsergebnis erzielt werden kann. Der Wettbewerb wurde daraufhin ausgelobt und im Juni 2016 abgeschlossen. Den 1. Preis erlangten die Bayer & Strobel Architekten aus Kaiserslautern mit einer sehr funktionalen und städtebaulich gut eingebundenen Entwurfslösung.

„Das Hochbauamt als Projektleiterin hat mit der Berufsfeuerwehr und den weiteren Nutzern, den Architekten und Ingenieuren in den letzten beiden Jahren eine Planung erstellt, die alle Belange dieser drei so wichtigen Einrichtungen hervorragend umsetzt“, betonte Gerich. Der Umzug in den Neubau ist für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant. Die Gesamtkosten inklusive der Inneneinrichtung sind mit rund 22,4 Millionen Euro veranschlagt.


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Redaktion: Dennis Altenhofen
Fotos: Dennis Altenhofen
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Veröffentlichung: 13. Februar 2019 - 11:59 Uhr
Letzte Aktualisierung: 13. Februar 2019 - 14:49 Uhr
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