Mörfelden-Walldorf: Fünf Tatverdächtige nach Brandstiftungen und Sachbeschädigungen ermittelt

Symbolfoto

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Erfolg für die Kriminalpolizei in Rüsselsheim und die Staatsanwaltschaft Darmstadt nach der Veröffentlichung von Lichtbildern zweier tatverdächtiger Jugendlicher. In Folge des Brandes einer Gartenhütte konnten die Fahnder im Rahmen ihrer akribischen und umfangreichenden Nachforschungen fünf tatverdächtige Jungen ermitteln und ihnen unter anderem eine weitere Brandstiftung sowie zwei Sachbeschädigungen zuordnen.

In Zusammenhang mit dem Brand in dem Schrebergarten in der Seegasse am frühen Morgen des 14. Julis erhielten die Ermittlungsbehörden Überwachungsbilder des geschädigten Besitzers. Hierauf waren mehrere Tage zuvor zwei unbekannte Jungen zu sehen, die nach Vermutung der Beamten in Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt beantragte daraufhin einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach dem Duo. Schnell gingen bei der Kripo Hinweise auf die Jugendlichen ein, die schließlich identifiziert und vernommen wurden. Ersten Erkenntnissen zufolge kommen der 16-Jährige und sein 17 Jahre alter Freund jedoch nicht für das Feuer als Tatverdächtige in Betracht. Dennoch müssen sie sich jetzt wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung verantworten.

Stattdessen kamen die Polizisten durch die folgenden Ermittlungen auf die Spur von drei weiteren Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren aus Mörfelden-Walldorf. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt beantragte bei allen Tatverdächtigen die Wohnungsdurchsuchung, die am frühen Mittwochmorgen (26.08.) durchgeführt wurden. Hierbei stellten die Polizeibeamten Beweismittel sicher, die den Tatverdacht gegen das Trio weiter erhärteten. Zudem ergaben sich auch Hinweise, dass ihnen auch zwei Sachbeschädigungen in der Nacht zum 14. Juli und der Brand eines Imbisswagens am frühen Morgen des 21. Julis zugeordnet werden könnten.

Wie die genaue Tatbeteiligung der Jugendlichen war, ob sie auch für weitere Taten in Frage kommen und ob noch andere Tatverdächtige ermittelt werden können, müssen die weiteren Ermittlungen des Kommissariats 10 der Rüsselsheimer Kripo (K 10) ergeben. Der Gesamtschaden der Taten wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 04. September 2015 - 21:22 Uhr
Letzte Aktualisierung: 04. September 2015 - 21:22 Uhr
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