Mehrere Lkw-Unfälle auf der A3 – Fahrer schwerverletzt eingeklemmt

Symbolfoto

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Bei mehreren Auffahrunfällen auf der A3 im Streckenabschnitt von Idstein bis Limburg-Süd ist im Verlauf des Mittwochs ein 51-jähriger Beifahrer in einem der beteiligten Lkw schwer verletzt worden. Der Gesamtschaden bei den Unfällen wird auf 380.000 Euro geschätzt.

Gegen 10.30 Uhr ereignete sich zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd ein Auffahrunfall an dem insgesamt drei Lkw beteiligt waren. Ein 27-jähriger niederländischer Lkw-Fahrer bemerkte offenbar die vor ihm abbremsenden Fahrzeuge zu spät und fuhr auf den Lkw eines 44-jährigen türkischen Staatsbürger auf, welcher wiederum auf einen weiteren Sattelzug eines 42-jährigen Deutschen auffuhr.

Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der Sachschaden alleine in diesem Fall wird jedoch auf rund 325.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn konnte nach den Bergungsarbeiten gegen 13:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Auffahrunfall am Stauende

2015-09-02_VU_LKW_A3_06Die Folge des ersten Lkw-Unfalls war ein etwa acht Kilometer langer Stau, an dessen Stauende sich ein weiterer Auffahrunfall mit zwei beteiligten Lkw ereignete. In diesem Fall bemerkte 39-jähriger türkischer Lkw-Fahrer den abbremsenden irischen Sattelzug eines 55-jährigen vor ihm zu spät und fuhr auf dessen Fahrzeugheck auf.

Der türkische Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt, konnte aber selbständig sein Fahrzeug verlassen. Sein Beifahrer wurde im Führerhaus des Lkw eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Idstein und Wörsdorf befreit werden. Für die Rettung musste hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt werden, um die Person aus ihrer Zwangslage zu befreien. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Zum Zwecke der Übersicht über die Gesamtlage war im Bereich der A3 auch Polizeihubschrauber eingesetzt. Der entstandende Sachschaden bei dem zweiten Auffahrunfall wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Auch dieser hatte erhebliche Auswirkungen auf den fließenden Verkehr und verursachte einen Rückstau von etwa 13 Kilometern Länge. Die Fahrbahn im Bereich Idstein konnte gegen 14:30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich für die Einsatzkräfte aufgrund der Enge in den Baustellen, sowie der schlecht gebildeten Rettungsgasse schwierig. Die Feuerwehr weißt in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass im Falle eines Staus eine Rettungsgasse zu bilden und freizuhalten ist. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verlieren ansonsten auf der Fahrt zur eigentlichen Einsatzstelle wertvolle Zeit.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Michael Ehresmann / Feuerwehr Idstein
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Veröffentlichung: 03. September 2015 - 17:27 Uhr
Letzte Aktualisierung: 03. September 2015 - 17:27 Uhr
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