Küchenbrand in einem 6-stöckigen Mehrfamilienhaus löst Großeinsatz aus

Am Montagabend kam es in Hattersheim am Main (Main-Taunus-Kreis) durch einen Küchenbrand in einem 6-stöckigen Wohnhaus zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Zunächst beschränkte sich das Feuer auf den Küchenbereich. Jedoch griff das Feuer auf die restliche Wohnung über. Da das Treppenhaus komplett verraucht war, befanden sich mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz, die weitere Wohneinheiten kontrollierten und Bewohner ins Freie brachten. Insgesamt wurden neun Personen verletzt. 150 Einsatzkräfte befanden sich vor Ort.

Wohnungsbrand im 6. OG in Hattersheim 24.09.18

Die Rettungsleitstelle des Main-Taunus-Kreises erhielt um 18:25 die Mitteilung über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Nieder Straße in Hattersheim. Es soll hier zu einem Küchenbrand in einer Wohnung im 6. Obergeschoss gekommen sein. Bei der Brandursache handelt es sich ersten Ermittlungen zufolge um eine vergessene Bratpfanne mit Fettresten auf einer eingeschalteten Herdplatte. Die Bratpfanne entzündete sich, sodass ein offenes Feuer in der kompletten Küche ausbrach.

Wohnungsbrand im 6. OG in Hattersheim 24.09.18

Durch die eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr wurden die gefährdeten Wohnbereiche geräumt. Durch den Brand wurden neun Personen verletzt, wovon bereits sechs Personen noch vor Ort nach einer Kontrolle durch die Rettungskräfte wieder entlassen werden konnten. Zwei Personen wurden nach Rauchintoxikation stationär im Krankenhaus aufgenommen. Eine Person erlitt beim Löschversuch leichte Brandverletzungen am Arm, konnte aber nach ambulanter Versorgung im Krankenhaus wieder entlassen werden.

Wohnungsbrand im 6. OG in Hattersheim 24.09.18

Die Wohnungen des 6. und 7. Obergeschosses sind zumindest für die Nacht nicht bewohnbar. Durch den Bürgermeister, sowie das Ordnungsamt Hattersheim konnten Unterkünfte für die Bewohner kurzfristig bereitgestellt werden. Der Gesamtschaden wird derzeit auf 100.000EUR geschätzt. Zur Einsatzzeit waren ca. 150 Rettungskräfte am Einsatzort.

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Redaktion: Patrick Spalke
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Veröffentlichung: 25. September 2018 - 17:48 Uhr
Letzte Aktualisierung: 25. September 2018 - 17:48 Uhr
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