Kellerbrand am Ostermontag – Eine Person zunächst vermisst

Kellerbrand Uhlandstr. 02.04.18Ein Keller in einem Wohngebäudes in der Uhlandstraße brannte am Ostermontag vollständig aus. Rund 50 Feuerwehrkräfte waren vier Stunden lang mit den Löscharbeiten beschäftigt. Zunächst verhinderte eine brennende Elektroverteilung ein gezieltes Vorgehen bei der Brandbekämpfung. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst retten. Ein Bewohner wurde anfangs noch vermisst, konnte von der Polizei aber außerhalb des Gebäudes angetroffen werden. Verletzt wurde niemand.

Mehrere Notrufe alarmierten die Feuerwehr am Ostermontag um 12:18 Uhr zur einem Feuer in die Uhlandstraße. Ein Bewohner hatte eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus dem Kellergeschoss. Die Bewohner konnten sich ins Freie retten, jedoch wurde noch eine Person vermisst.

Kellerbrand Uhlandstr. 02.04.18Mit mehreren Atemschutztrupps suchte die Feuerwehr das Gebäude sofort nach der vermissten Person ab. Nach kurzer Zeit meldete die Polizei, die Person sei außerhalb des Gebäudes angetroffen worden. In der Folge konzentrierten sich die Löscharbeiten auf das Kellergeschoss. Eine brennende Elektro-Verteilung verhinderte das gezielte Vorgehen, so konnte zunächst nur die Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Nachdem der Energieversorger das Haus und damit den vollständigen Straßenzug stromlos geschaltet hatte, war der Brandherd zugänglich und das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das gesamte Gebäude entraucht.

Eine Hausbewohnerin klagte über Unwohlsein, konnte aber nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden. Insgesamt sechs Bewohner wurden durch den Rettungsdienst auf Kohlenmonoxid untersucht, niemand hatte eine Vergiftung erlitten.

Kellerbrand Uhlandstr. 02.04.18Unterstützt durch 15 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte war die Feuerwehr mit insgesamt 50 Mann für etwa vier Stunden im Einsatz. Zur Absicherung des Brandschutz im Stadtgebiet besetzten die Freiwilligen Feuerwehren Sonnenberg, Rambach und Naurod die Feuerwachen 1 und 3 der Berufsfeuerwehr.

Ohne Energieversorgung ist das Gebäude nicht nutzbar, alle Bewohner verbringen die nächsten Nächte bei Bekannten und Verwandten. Der Energieversorger begann noch am gleichen Tag mit Tiefbauarbeiten im Straßenbereich, um das Gebäude von der Stromversorgung der Nachbargebäude abzukoppeln. Danach können auch diese wieder mit Strom versorgt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich nach Angaben von Feuerwehr und Polizei auf rund 50.000 Euro.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 03. April 2018 - 8:53 Uhr
Letzte Aktualisierung: 03. April 2018 - 8:53 Uhr
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