Justizzentrum in der Mainzer Straße weiträumig abgesperrt – Bombendrohung gegen bundesweit fünf Landgerichte

Am Landgericht in Wiesbaden ging ein Hinweis per E-Mail mit Verdacht auf einen gefährlichen Gegenstand innerhalb des Justizzentrums ein. Daraufhin räumte die Polizei am Freitagmorgen das Gebäude und sperrte die Umgebung bis zum Mittag weiträumig ab. Sprengstoffhunde suchten das Justizzentrum ab. Gleichlautende Drohungen gingen auch an den Landgerichten in Potsdam, Kiel, Erfurt und Magdeburg ein.

Bombendrohung Landgericht Wiesbaden 11.01.19

Gegen fünf Gerichte im Bundesgebiet gingen bereits am Donnerstagabend Bombendrohungen ein. In allen Fällen wurde per E-Mail, die zeitgleich und gleichlautend bei den Gerichten einging, die Explosion eines Sprengsatzes angedroht. Daraufhin wurden am Freitagmorgen alle betroffenen und umliegende Gebäude geräumt und weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz – Die Gerichtsgebäude wurden nach potentiell gefährlichen Gegenständen durchsucht. Auch Sprengstoffspürhunde waren im Einsatz.

Bombendrohung Landgericht Wiesbaden 11.01.19

„Aufgrund des Inhaltes der E-Mail kann eine mögliche Gefahr für Personen rund um das Justizzentrum nicht ausgeschlossen werden“, teilte die Polizei Westhessen mit. Die Mainzer Straße wurde daher weiträumig abgesperrt. Gegen 13 Uhr konnten die Absperrmaßnahmen verringert und die Mainzer Straße stadtauswärts wieder freigegeben werden. Wie lange die polizeilichen Maßnahmen in Wiesbaden noch dauern, ist aktuell noch nicht absehbar.

Ermittler gehen offenbar von einem Zusammenhang der Drohungen aus. Zu den Hintergründen ist noch nichts bekannt.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 11. Januar 2019 - 13:07 Uhr
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2019 - 13:07 Uhr
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