Großaufgebot sucht nach vermisster Person im Rhein bei Trebur-Geinsheim

Person im Rhein Trebur 07.08.2014Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei aus Hessen und Rheinland-Pfalz suchte am Donnerstag nach einer vermissten Person im Rhein. Der 25-jährige Erntehelfer, der sich vermutlich im Rhein erfrischen wollte, wurde von der Strömung mitgerissen und ging unter. Trotz intensiver Suche konnte er nicht gefunden werden.

Über den Notruf meldete sich gegen 17:45 Uhr eine Zeugin, die drei Männer und eine Frau beobachtet hatte, die etwa 15 Meter vom Ufer entfernt bis zur Brusthöhe im Rhein standen. Als einer der Männer die Strömungskante erreichte, ging er unter und konnte nicht mehr gesichtet werden. Die anderen drei im Wasser befindlichen Personen konnten sich an Land retten. Alle vier Personen sind nach eigenen Angaben schlechte Schwimmer. Mit starken Einsatz- und Rettungskräften wurden großflächige Suchmaßnahmen wasser- und landseitig durchgeführt.

Die Wasserschutzpolizei Mainz suchte zudem mit der „Side-Scan Sonar-Technik“ den Rheingrund ab. Des weiteren wurden die Suchmaßnahmen durch das Hilfeleistungslöschboot „HLB Hecht“ der Feuerwehr Gernsheim, die Taucher der DLRG Groß-Gerau sowie durch einen Polizeihubschrauber der Hessischen Polizeifliegerstaffel unterstützt. Bei der vermissten Person handelt es sich um einen 25-jährigen Erntehelfer polnischer Herkunft.

Person im Rhein Trebur 07.08.2014Die groß angelegte Absuche des Unglücksbereiches durch die Feuerwehren Trebur, Groß-Gerau, Ginsheim-Gustavsburg und Rüsselsheim mit insgesamt 50 Fahrzeugen und 120 Einsatzkräften verlief negativ. Auch von der rheinland-pfälzischen Seite aus suchten die Feuerwehren Nackenheim, Bodenheim und Oppenheim sowie die DLRG Oppenheim. Ebenso führte der Einsatz von Tauchern der DLRG Groß-Gerau und dem Polizeihubschrauber nicht zum Auffinden der vermissten Person.

Am Freitag wurde die Suche nach ihm mit Booten der Wasserschutzpolizei fortgesetzt. Die Rheinufer wurden beidseitig abgefahren, und auch in den Buhnen, wo sich Treibgut ansammelt, wurde gesucht. Da der Rhein derzeit ungewöhnlich viel Wasser führe und die Fließgeschwindigkeit höher sei als sonst, könnte der Vermisste möglicherweise schon viele Kilometer weitergetrieben worden sein.

[fsg_gallery id=“3″]


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Alexander Wörl
Video:

Veröffentlichung: 07. August 2014 - 20:27 Uhr
Letzte Aktualisierung: 11. August 2014 - 16:42 Uhr
Tags:

Schreibe einen Kommentar