Flexarbeiten lösen Kellerbrand in Schlangenbad aus

Kellerbrand Schlagenbad-Hausen v.d.H. 26.02.15Drei Stunden lang beschäftigte ein Kellerbrand in einem Gewerbebetrieb in Hausen vor der Höhe am Donnerstag die Schlangenbader Feuerwehren. Offenbar hatten Flexarbeiten zu dem Feuer geführt. Eigene Löschversuche misslangen – der Lagerraum brannte völlig aus.

Um kurz nach 10:00 Uhr meldete der Mieter eines Gewerbebetriebes in Schlangenbad-Hausen vor der Höhe (Rheingau-Taunus-Kreis) einen Brand in einem Kellerraum seines Betriebes. Eigene Löschversuche mussten aufgrund der Rauchentwicklung und der Flammen abgebrochen werden. Daraufhin alarmierte die Rettungsleitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises die Feuerwehren aus Hausen v.d.H., Obergladbach, Niedergladbach, Bärstadt, den Einsatzleitwagen der Gemeinde Schlangenbad, die Drehleiter aus Bad Schwalbach sowie einen Rettungswagen.

Kellerbrand Schlagenbad-Hausen v.d.H. 26.02.15Vor Ort stellte sich heraus, dass in einem Anbau an der Rückseite des Gebäudes ein Raum in Vollbrand stand. Der Brandrauch hatte sich schon auf weitere Räume und Bereiche in dem Gebäude ausgebreitet. Alle Mitarbeiter hatten sich glücklicherweise bereits ins Freie retten können. Der Brand wurde durch einen Trupp von außen über ein Fenster mit einem Strahlrohr und im weiteren Verlauf von einem zweiten Trupp unter Atemschutz über eine Außentür, die zunächst aufgebrochen werden musste, bekämpft.

Hilfreich war dabei, dass durch die Geländeform der Anbau auf der Rückseite wieder erdgeschossig lag und somit ein guter Zugang gewährleistet war. Um das Gebäude wieder rauchfrei zu bekommen, wurden ein Hochleistungslüfter an einer Kellertür sowie ein zweiter Hochleistungslüfter vor der oberen Halle eingesetzt. Insgesamt waren vier Trupps unter Atemschutz für die Lösch- und Nachlöscharbeiten im Einsatz.

Kellerbrand Schlagenbad-Hausen v.d.H. 26.02.15Gegen 11:00 Uhr war das Feuer gelöscht. Es folgten noch umfangreiche Nachlöscharbeiten. Um kurz nach 13:00 Uhr war der Einsatz beendet. Eingesetzt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zwei Kräfte des Rettungsdienstes und ein Streifenwagen der Polizei. Der Brandschutzaufsichtsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises war ebenfalls an der Einsatzstelle, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach Angaben des Mieters entstand das Feuer in dem als Lagerraum genutzten Kellerraumes durch Trennarbeiten an einer alten Färbekammer durch einen Schrotthändler. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen entstand durch das Feuer sowie den Brandrauch ein Schaden von rund 25.000 Euro, die Firmengeschäfte können aber glücklicherweise weiter betrieben werden.

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
Video:

Veröffentlichung: 27. Februar 2015 - 12:10 Uhr
Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2015 - 14:40 Uhr
Tags: