Drei Verkehrsunfälle beschäftigten die Rettungskräfte auf der A3

Über 20 Betroffene und kilometerlange Staus – das war das Resultat von drei Verkehrsunfällen am Freitag auf der A3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Bad Camberg. Die Feuerwehr und insbesondere der Rettungsdienst waren mit mehren Einsatzfahrzeugen kurz vor der Kapazitätsgrenze. Die Stadt Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis unterstützten sich gegenseitig.

Am Freitagmorgen ereignete sich auf der A3 im Bereich Wörsdorf in Fahrtrichtung Köln gegen 11:20 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, die im Rückstau durch einem liegengebliebenen Autokran aufeinander gefahren sind. Hier kam das erste Mal der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen sowie der Einsatzleitung Rettungsdienst, bestehend aus dem Organisatorischen Leiter und dem Leitenden Notarzt zum Einsatz. Der Stau weitete sich durch den Verkehrsunfall noch weiter aus. Auch die Umleitungsstrecken waren überfüllt.

Wenige Stunden später, gegen 14:00 Uhr kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A3 im Bereich Breckenheim. Auch hier wurden mehrere Personen bei dem Verkehrsunglück verletzt. Ebenso kamen bei diesem Einsatz mehrere Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge zum Einsatz.

Der größte Verkehrsunfall an diesem Tag ereignete sich gegen 16:45 Uhr auf der A3 zwischen Idstein und Niedernhausen in Fahrtrichtung Frankfurt. Vier Fahrzeuge fuhren hier aufeinander. Die insgesamt 13 Insassen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Vor Ort waren sieben Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge aus dem Rheingau-Taunus-Kreis. Zusätzlich wurden die Einsatzkräfte durch eine SN-Komponente, bestehend aus drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, aus der Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt. Die Feuerwehren aus Idstein und Niedernhausen wurden zur Absicherung und Aufnahme von ausgelaufen Beriebsmitteln ebenfalls alarmiert.

Der Stau, der sich durch den Unfall entwickelte, war über zehn Kilometer lang. Ebenfalls kam es auf der Gegenfahrbahn zu einem längeren Stau durch langsamfahrende Fahrzeuge, die in Höhe der Unfallstelle immer wieder einen Blick auf die Gegenfahrbahn machten.

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Redaktion: Dennis Altenhofen
Fotos: Dennis Altenhofen
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Veröffentlichung: 25. Februar 2019 - 10:54 Uhr
Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2019 - 10:54 Uhr
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