Dachstuhlbrand in Frankfurt-Unterliederbach fordert die Einsatzkräfte

HLF BF Frankfurt

Symbolfoto

Am Montagmorgen um 07:56 Uhr wurde die Feuerwehr Frankfurt in die Königssteiner Straße nach Unterliederbach zu einer Rauchentwicklung aus einem Dachstuhl  gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einem mit Kupferblech eingedeckten Dachstuhl eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses.

Alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch in dem vom Brand betroffenen Gebäude aufhielten, mussten dieses auf Anweisung der Feuerwehr umgehend verlassen. Verletzt wurde niemand.

Die Löschmaßnahmen, welche sich Aufgrund der Kupfereindeckung des Daches äußerst schwierig und personalintensiv gestalteten, machten unter anderem den Einsatz von rund 50 Einsatzkräften, drei Drehleitern, 5 Rohren und  60 Pressluftatmern notwendig.

Während der fast fünfstündigen Brandbekämpfungsmaßnahmen kamen außerdem ein Hochleistungslüfter zur Entrauchung des Gebäudes sowie diverse Motorsägen zum Öffnen der Dachhaut zum Einsatz. Bereits während der Löscharbeiten wurde zum Schutz der unteren Geschosse das aufgetragene Löschwasser mittels Wassersauger weitestgehend wieder aufgenommen und in die Kanalisation abgeführt.

Eine im Dachgeschoss befindliche Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursachenermittlung der Polizei hat ihre Arbeit aufgenommen. Der entstanden Sachschaden wird von der Feuerwehr auf rund 200.000 € € geschätzt. Einsatzende war gegen 13:30 Uhr. In den Abendstunden erfolgt erneut eine Brandstellenkontrolle.


Redaktion: Maximilian See
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 29. August 2016 - 15:51 Uhr
Letzte Aktualisierung: 29. August 2016 - 15:51 Uhr
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