Brief mit weißem Pulver sorgt für Feuerwehreinsatz

Ein Brief mit weißem Pulver wurde am Montag im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden abgegeben. Daraufhin rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an. Mit Schutzanzügen und Atemschutz ausgestattet, nahmen Feuerwehrkräfte Messungen vor. Nach mehr als zwei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand.

Weißes Pulver Stat. Bundesamt 03.09.18

In der Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden ging gegen 09:00 Uhr die Meldung über eine Postsendung mit einem pulverförmigen Inhalt ein. Ein Kurier hatte den Brief in der Poststelle des Statistischen Bundesamtes in der Zähringerstraße abgegeben. Mitarbeiter öffneten die verdächtige Postsendung und entdeckten das weiße Pulver darin. Sofort wurde der Briefumschlag ins Freie gebracht. Daraufhin rückten Feuerwehr und Rettungsdienst an. Die Polizei räumte die Einsatzstelle und sperrte sie weiträumig ab.

Weißes Pulver Stat. Bundesamt 03.09.18

Mit Unterstützung von Kräften der US-Feuerwehr und der Werkfeuerwehr InfraServ wurde der Stoff unter Atemschutz und leichtem Chemikalienschutzanzug mit verschiedenen Messverfahren mehrfach untersucht. Das Ergebnis ergab nach rund zwei Stunden, dass es sich bei dem Pulver um ein für die Allgemeinheit ungefährlichen Stoff handelte. Wahrscheinlich handelte es sich lediglich um Waschpulver.

Weißes Pulver Stat. Bundesamt 03.09.18

Durch Rettungsdienst und Notarzt wurden drei Mitarbeiter betreut, die in Kontakt mit dem Stoff gekommen waren. Für diese Personen konnte nach erfolgreicher Auswertung der Messdaten ebenfalls Entwarnung gegeben werden. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren und sechs Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 03. September 2018 - 13:49 Uhr
Letzte Aktualisierung: 03. September 2018 - 13:49 Uhr
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