Brennender Kinderwagen im Treppenhaus sorgt für Großeinsatz in Raunheim

Feuer Treppenhaus Raunheim 19.03.14

Ein brennender Kinderwagen in einem Raunheimer Hochhaus sorgte am Mittwoch für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Aufgrund zahlreicher Notrufe alarmierte die Leitstelle umfangreich. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Am Mittwoch alarmierte die Leitstelle Groß-Gerau gegen 15:10 Uhr Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Raunheim. Bereits mehrere Anrufer meldeten die komplette Verrauchung des Treppenhauses und retteten sich auf den Balkon. Auf Grund der zahlreichen Anrufer entschied die Leitstelle vom ursprünglichen Stichwort „F2Y“ auf „F3Y“ hochzustufen und so zusätzliche Rettungskräfte zu alarmieren.Daher wurde neben der Freiwilligen Feuerwehr Raunheim auch die Feuerwehren aus Rüsselsheim und Kelsterbach, der DRK Ortsverein Raunheim-Kelsterbach sowie der hauptamtliche Rettungsdienst und eine Schnelleinsatzgruppe-Sanität (SEG-San) in die Raunheimer Neckarstraße alarmiert.

Vor Ort angekommen wurde durch den Gruppenführer und den Angriffstrupp des ersteintreffenden Löschgruppenfahrzeugs zuerst die Menschenrettung eingeleitet. Da sich allerdings keine Personen im direkten Gefahrenbereich befanden, wurde anschließend die Brandbekämpfung mit den im Hausflur befindlichen Löscheinrichtungen begonnen.

Feuer Treppenhaus Raunheim 19.03.14Im Treppenhaus des 9-stöckigen Gebäudes brannte ein Kinderwagen, der innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden konnte. Das Treppenhaus wurde durch die Brandeinwirkung stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Löschwasser wurde im Treppenhaus durch einen Wassersauger aufgenommen. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Der Rettungsdienst behandelte mehrere Personen, die Rauchgase einatmeten. Jedoch musste keine der Personen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die extern angerückten Kräfte von Feuerwehr und SEG-San konnte ihren Bereitstellungsraum „Am Stadtzentrum“ frühzeitig auflösen und zurück zur Unterkunft fahren, da ein Eingreifen nicht notwendig war.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Alexander Wörl
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Veröffentlichung: 20. März 2014 - 16:37 Uhr
Letzte Aktualisierung: 30. April 2014 - 12:24 Uhr
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