Bilanz des zweiten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathons fällt positiv aus

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Der zweite bundesweite 24-Stunden-Blitzmarathon ging am Freitagmorgen um 06:00 Uhr zu Ende. Der hessische Landespolizeipräsident Udo Münch zieht eine sehr positive Bilanz: „Fast alle Verkehrsteilnehmer – annähernd 97 Prozent – zeigten sich verantwortungsbewusst und hielten sich an die erlaubten Geschwindigkeiten. Die Bürgerinnen und Bürger selbst haben ein entscheidendes Zeichen für die Verkehrssicherheit gesetzt. Der 24-Stunden-Blitz-Marathon war daher ein voller Erfolg“, so Münch.

Die Polizei will mit dieser bundesweiten Aktion die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren des zu schnellen Fahrens sensibilisieren. „Je höher die gefahrene Geschwindigkeit, desto wahrscheinlicher ist ein Unfall und desto schwerer die Unfallfolge. Geschwindigkeitsüberwachung ist daher eine Kernaufgabe der Verkehrssicherheitsarbeit und dient unmittelbar dem Schutz von Leben und der körperlichen Unversehrtheit. Insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Kinder und Radfahrer, sollen davon profitieren“, sagte der Landespolizeipräsident.

Vor diesem Hintergrund hatte sich Hessen im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms „(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit“ an der bundesweiten Schwerpunktaktion beteiligt. Während dieser 24 Stunden waren in Hessen über 700 Bedienstete der Polizei und teilnehmender Kommunen an 230 Standorten zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt. Insgesamt passierten über 256.000 Fahrzeuge die Messstellen.

Dass sich tatsächlich viele Menschen mit den Gefahren des zu schnellen Fahrens auseinandergesetzt haben, zeigen die breite mediale Befassung und die intensive öffentliche Diskussion. Auch Verkehrsexperten haben sich positiv über die Aktion geäußert, die darauf zielt, das Geschwindigkeitsniveau sowie die Toleranzgrenze für Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig zu senken.

Obwohl die Messstellen im Vorfeld über die Medien bekanntgegeben worden waren, fuhren aber immer noch rund 8.750 Verkehrsteilnehmer zu schnell. 1.366 der Verstöße sind so schwerwiegend, dass sie neben einem Bußgeld auch einen Eintrag in das Verkehrszentralregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg zur Folge haben. Zudem müssen 128 Raser mit einem Fahrverbot rechnen. Hierzu zählt auch ein Fahranfänger, der in Rüsselsheim bei erlaubten 50 km/h mit 106 Stundenkilometern gemessen wurde.

„Aber auch vermeintlich geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen sind kein Kavaliersdelikt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei 65 km/h acht von zehn Fußgängern bei der Kollision mit einem Pkw sterben, während bei 50 km/h acht von zehn Fußgängern überleben. Entscheidend für die Verkehrssicherheit ist es also, jederzeit und überall die zulässige Geschwindigkeit einzuhalten“, so Landespolizeipräsident Udo Münch.

Nur durch die Kombination von Aufklärung, Prävention aber auch gezielten Kontrollen kann die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden. Darum werden die hessische Polizei und viele Kommunen weiterhin täglich Geschwindigkeitsmessungen durchführen – auch ohne alle Messstellen vorher über die Medien zu veröffentlichen.

Bundesweiter “24-Stunden-Blitz-Marathon” am Donnerstag

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Im Rahmen der Aktion “(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit” beteiligt sich Hessen am zweiten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathon. Dieser findet statt in der Zeit vom Donnerstag (18. September 2014), 06:00 Uhr, bis zum Freitag (19. September 2014), 06:00 Uhr.

Die Polizei will mit dieser länderübergreifenden Aktion die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren zu schnellen Fahrens sensibilisieren. Ziel ist, das Geschwindigkeitsniveau sowie die Toleranzgrenze für Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig zu senken. Die Polizei macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen keine Handlungsempfehlungen sind. (weiterlesen…)

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