Bergung des Flugzeugwracks in Langenhahn komplizierter als gedacht

Am Mittwoch, den 03.06.2020 begann gegen 08:00 Uhr das Technische Hilfswerk, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und einem Spezialunternehmen, die Bergung des verunfallen Flugzeugs in Langenhahn. Im Tagesverlauf stellte sich heraus, dass sich diese Maßnahme weitaus zeitaufwändiger gestaltet, als zunächst angenommen.

Bergung des Flugzeugwracks Langenhahn 03.06.2020

Zunächst sollte, laut THW Pressesprecher, das Kleinflugzeug bei abgestütztem, noch intakten, Dachgiebel, in kleine Stücke zersägt und herausgehoben werden. Hierzu waren zwei Spezialkräne vor Ort. Während der Maßnahme stellte sich jedoch heraus, dass der Dachgiebel beim Herausmanövrieren des Flugzeugs instabil wurde. Nun muss das Dach voraussichtlich bis in die späte Nacht durch Feuerwehr und THW abgetragen werden, damit die Reste des Kleinflugzeuges sicher entfernt werden können.
Die Feuerwehr misst hierbei stetig, ob eine Explosionsgefahr von dem, teilweise ausgelaufenen, Treibstoff ausgeht.
Eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte ergibt sich im Verlauf aus den veralteten Asbest-Resten, welche sich noch im Dach befinden.
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Redaktion: Roman Clemo
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Veröffentlichung: 03. Juni 2020 - 16:11 Uhr
Letzte Aktualisierung: 03. Juni 2020 - 16:11 Uhr
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