Autofahrer nach Auffahrunfall auf der A3 eingeklemmt

Schwere Verletzungen erlitt ein Autofahrer in der Nacht zu Freitag auf der A3 bei Niedernhausen. Mit hoher Geschwindigkeit war er in das Heck eines Anhängers gefahren. Durch den Aufprall wurde er eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die Autobahn war über zwei Stunden lang voll gesperrt.

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Gegen 1:20 Uhr meldeten Anrufer einen schweren Verkehrsunfall auf der A3 in Höhe Niedernhausen. Zu Beginn vermuteten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle in Richtung Frankfurt. Daher wurden Feuerwehren aus Niedernhausen alarmiert worden. Nachdem klar wurde, dass sich die Unfallstelle in Richtung Köln kurz vor Niedernhausen befand wurde zusätzlich die zuständige Feuerwehr Wiesbaden alarmiert, die ebenfalls mit einem Rüstzug und den Freiwilligen Feuerwehren aus Auringen und Medenbach anrückten.

Die bereits anfahrenden Feuerwehren aus Niedernhausen kamen zuerst an die Einsatzstelle. Bis dahin hatten sie jedoch, wie auch viele nachfolgende Einsatzfahrzeuge, Probleme durch die extrem schmale Rettungsgasse zur Unfallstelle zu gelangen. Auf allen drei Spuren standen LKW, die wenig Platz machen konnten.

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Vor Ort war ein Opel in das Heck eines Transporters mit Anhänger gefahren. Der Transporter hatte zum Überholen angesetzt, woraufhin der Opel mit höher Geschwindigkeit in den Anhänger fuhr. Der Opelfahrer wurde bei dem Aufprall im Bein- und Beckenbereich eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn mit hydraulischem Rettungsgerät.

Die sieben Insassen des Transporters wurden leicht- bis mittelschwer verletzt. Daher kamen mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst (LNA und OLRD) zur Einsatzstelle. Während die Insassen des Transporters eine Mitfahrt ins Krankenhaus verweigerten, kam der Opelfahrer nach seiner Befreiung mit schweren Wirbelsäulenverletzungen ins Krankenhaus.

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Die Feuerwehren aus Wiesbaden unterstützten die Kräfte aus Niedernhausen bei der Ausleuchtung und Absicherung der Einsatzstelle sowie bei den Aufräumarbeiten. Während der Rettungsmaßnahmen war die Autobahn über zwei Stunden lang voll gesperrt. Es kam zu einem langen Stau bis zum Wiesbadener Kreuz. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro geschätzt.

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Redaktion: Michael Ehresmann
Fotos: Michael Ehresmann
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Veröffentlichung: 19. Januar 2019 - 14:45 Uhr
Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2019 - 14:45 Uhr
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