Autofahrer nach Alleinunfall bei Heidenrod massiv eingeklemmt

Ein junger Autofahrer prallte am Mittwoch mit seinem Kleinwagen auf der L3031 bei Heidenrod gegen einen Baum. Dabei wurde er massiv eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr brauchte eine Stunde, um den Eingeklemmten unter großem technischen Aufwand zu retten.

Verkehrsunfall L3031 Heidenrod 27.03.19

Gegen 13:45 Uhr alarmierte die Leitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises mehrere Feuerwehren aus Heidenrod, einen Notarzt sowie einen Rettungswagen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Auf der L3031 zwischen der B260 und Heidenrod-Zorn war ein Pkw gegen einen Baum geprallt.

Bei ihrer Ankunft fanden die Rettungskräfte einen völlig zerstörten Pkw vor. Der gesamte Vorderwagen war tief in die Fahrgastzelle eingedrungen. Für die Einsatzkräfte galt es, den eingeklemmten Fahrer schnellstmöglich zu befreien, da er lebensgefährliche Verletzungen hatte, die nur in einer Klinik behandelt werden können.

Verkehrsunfall L3031 Heidenrod 27.03.19

Um ausreichend Platz zu schaffen, kamen zwei komplette Rettungssätze mit Zylindern und Ketten zum Einsatz. Erst nachdem das Dach abgenommen und Sitze ausgebaut oder weggezogen wurden, konnte der junge Mann aus seiner Zwangslage befreit werden. Eine Stunde dauerte die aufwändige Rettung.

Mit einem zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungshubschrauber „Christoph 2“ aus Frankfurt kam er in ein Wiesbadener Krankenhaus. Um die Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren bei der Verarbeitung dieses nicht alltäglichen Einsatzes zu unterstützen, wurde die Notfallseelsorge alarmiert.

Die Landstraße war mehrere Stunden lang gesperrt. Warum der Fahrer in der leichten Linkskurve von der Fahrbahn abkam, wird von der Polizei ermittelt.

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Redaktion: Michael Ehresmann
Fotos: Michael Ehresmann
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Veröffentlichung: 27. März 2019 - 17:27 Uhr
Letzte Aktualisierung: 28. März 2019 - 8:18 Uhr
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