[VIDEO] Zimmerbrand in Igstadt – Massive Rauchausbreitung macht Haus unbewohnbar

Zimmerbrand Igstadt 22.02.10(sst) Ein Zimmerbrand machte am Montagnachmittag eine komplette Doppelhaushälfte in Igstadt unbewohnbar. Durch offen stehende Türen konnte sich der Brandrauch im gesamten Haus ausbreiten. Die Bewohnerin konnte sich mit ihrem Sohn rechtzeitig retten.

Um 16:13 Uhr wurde die Feuerwehr über den Notruf in die Straße „Alte Brücke“ in Igstadt alarmiert. Da der Löschzug der Feuerwache 3 bei einem Einsatz in der Abraham-Lincoln-Straße gebunden war, wurde der Basis-Löschzug der Feuerwache 2 und das Löschfahrzeug der Feuerwache 1 sowie die Freiwillige Feuerwehr Igstadt alarmiert. Auch das Ergänzungs-Löschfahrzeug konnte vom Einsatz in der Abraham-Lincoln-Straße abgezogen werden und fuhr Richtung Igstadt. Aufgrund der ungünstigen Tageszeit wurde zusätzlich auch die FF-Kloppenheim alarmiert.

Zimmerbrand Igstadt 22.02.10Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, hatte sich der Brandrauch bereits im gesamten Haus ausgebreitet. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in dem Kinderzimmer im ersten Obergeschoss zum Brand. Die Bewohnerin unternahm mit ihrem Sohn zunächst noch Löschversuche, rettete sich dann aber rechtzeitig ins Freie. Die Türen im Haus waren zu diesem Zeitpunkt alle offen, sodass sich der Brandrauch ungehindert ausbreiten konnte. Glücklicherweise blieben beide unverletzt.

Mit zwei Trupps unter Atemschutz ging die Feuerwehr in die Doppelhaushälfte vor, um das Feuer zu bekämpfen und das Dachgeschoss auf eine Brandausbreitung zu kontrollieren. Zimmerbrand Igstadt 22.02.10Schnell konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Mit einem Überdrucklüfter wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Das Brandgut wurde teilweise aus dem Haus getragen, um letzte Brandnester abzulöschen.

Mit einer Drehleiter wurde die zweite Haushälfte von Außen überprüft. Hier konnte glücklicherweise keine Brand- oder Rauchausbreitung festgestellt werden. Die betroffene Wohnung ist aufgrund der massiven Rauchausbreitung unbewohnbar. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf rund 80.000 Euro.




Redaktion: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 22. Februar 2010 - 07:19 Uhr
Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2010 - 07:19 Uhr
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