[VIDEO] Aufwändige Löscharbeiten bei Dachstuhlbrand in Rüsselsheimer Wohnblock

(thg) Bei einem Dachstuhlbrand eines Flachdaches in der Rüsselsheimer Lenbachstraße, kam es am Mittag zu einem hohen Sachschaden. Aus bisher ungeklärter Ursache stand ein Großteil des Daches plötzlich im Vollbrand. Über 50 Feuerwehrleute waren mehrere Stunden mit dem Löschen des Feuers und den anschließenden Nachlöscharbeiten beschäftigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Der Alarm ging um kurz nach 12:00 Uhr in der Notrufzentrale des Kreises Groß-Gerau ein. Gemeldet wurde eine offene Flammenbildung auf dem Dach eines Wohnblocks, an dem zur Zeit umfangreiche Umbauarbeiten stattfinden.

Nachdem die Meldung von den ersteintreffenden Fahrzeugen bestätigt wurde, alarmierte man umfangreiche Kräfte nach. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr Rüsselsheim, kamen auch die Freiwilligen Feuerwehren Stadt, Bauschheim, Königstädten und Hassloch zum Einsatz. Insgesamt waren 18 Einsatzfahrzeuge vor Ort.

Das Feuer wurde im Erstangriff von Außen über eine Drehleiter mit Wenderohr und vom Innern des Gebäudes mit 3 C-Rohren angegangen. Eine zweite Drehleiter wurde später zusätzlich in Stellung gebracht. Im Verlauf des Einsatzes griffen die Flammen auf zwei benachbarte Häuser über. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig, da es sich um ein 40 cm dickes hinterlüftetes Metalldach handelte. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, musste die Dachhaut mit Trennschleifern geöffnet und Glutnester großflächig abgelöscht werden.

Elf Bewohner sowie die Mieter der beiden angrenzenden Häuser konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Weitere Anwohner wurden wegen der starken Rauchentwicklung über Rundfunk aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Wärend des Einsatzes standen zwei Rettungswagen in Bereitstellung, die jedoch nicht  benötigt wurden. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim waren an der Einsatzstelle. Umliegende Straßen wurden für die Löscharbeiten gesperrt. Die genaue Höhe des Sachschadens konnte bisher nicht beziffert werden.





Redaktion: Thorsten Grüner
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Veröffentlichung: 17. März 2010 - 09:21 Uhr
Letzte Aktualisierung: 17. März 2010 - 09:21 Uhr
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