Tödlicher Unfall zwischen Georgenborn und Wiesbaden – PKW kracht gegen Baum

Tödlicher VU L3038 (me) Am Samstag kam es auf der L3038 zwischen Georgenborn und Wiesbaden in Höhe des „Knusperhäuschens“ zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der 19-jährige Fahrer eines Honda Civic tödlich verletzt wurde. Mit offenbar viel zu hoher Geschwindigkeit verlor er nach einer Kurve die Kontrolle und raste gegen einen Baum. Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden musste den Toten aus dem Fahrzeug bergen.

Tödlicher VU L3038 Kurz vor 15 Uhr alarmierte die Leitstelle in Wiesbaden neben dem Rettungsdienst auch den Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie die FF-Frauenstein. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der L3038 zwischen Georgenborn und Wiesbaden. Vor Ort angekommen war schnell zu erkennen, dass es sich um einen Alleinunfall handelte: Ein Honda Civic lag rund fünf Meter abseits im Graben an einem Baum und war in der Front- und Fahrerseite enorm demoliert.

Für die Feuerwehr war vorerst nur festzustellen, dass der Fahrer auf jeden Fall in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und das Fahrzeug nicht brannte. Zusammen mit dem LF der FF-Frauenstein wurde die Einsatzstelle abgesichert. Der Notarzt konnte während dessen leider nur noch den Tot des jungen Mannes feststellen. Demnach konnten die meisten Einsatzfahrzeuge nach rund einer Stunde wieder einrücken, da die Polizei die Strecke weiträumig absperrte und auf den Sachverständigten wartete.

Tödlicher VU L3038 Dem ersten Anschein nach war der 19-jährige aus Georgenborn viel zu schnell in die Linkskurve vor dem „Knusperhäuschen“ gefahren, verlor am Kurvenausgang die Kontrolle und rutschte rund 100 Meter quer über den Asphalt, bis er schließlich von der Fahrbahn abkam und in rund 50cm Höhe mit der Fahrerseite in einen Baum einschlug. Der Fahrer war vermutlich auf der Stelle tot. Polizei und Notfallseelsorger begaben sich unverzüglich zur Familie des Fahranfängers, um die traurige Nachricht zu übermitteln.

Nachdem alle Spuren gesichert waren, wurde der PKW mit der Seilwinde eines Abschleppwagens aus dem Graben gezogen. Hier hatte die Feuerwehr die unangenehme Aufgabe die Leiche mittels hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Wrack zu bergen. Erst nach 17:15 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.




Redaktion: Michael Ehresmann
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Veröffentlichung: 28. Juni 2008 - 08:20 Uhr
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2008 - 08:20 Uhr
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