Streit um Arbeitszeit bei der BF Mainz: „Wiesbaden fischt Leute ab“

Symbolbild

Nicht nur bei der Wiesbadener Berufsfeuerwehr gibt es Streit um Dienstpläne und Arbeitszeiten. Auch bei der Berufsfeuerwehr in Mainz ist „Feuer unterm Dach“, wie die Frankfurter Rundschau am Dienstag berichtet. Während Wiesbaden schon auf die 48-Stunden-Woche umgestellt hat, arbeiten Mainzer Brandschützer bis zu 56 Stunden in der Woche.

Drei Berufsfeuerwehrleute klagten bereits ihr Recht auf eine 48-Stunden-Woche ein. Für April 2012 kündigte Oberbürgermeister Jens Beutel einen neuen Dienstplan mit 48 Wochenstunden an. Für den Dienstplan hat Beutel eine Arbeitsgruppe einberufen, der auch zwei Experten von der Polizei angehören.

„Wir bilden für Hessen aus“, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Wiesbaden hat schon die 48-Stunden-Woche, und Berufsanfänger steigen dort nach zwei Jahren von Besoldungsgruppe A 7 nach A 8 auf – ein erheblicher finanzieller Unterschied pro Monat, der sich später auch auf die Pension auswirkt.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 16. November 2011 - 16:34 Uhr
Letzte Aktualisierung: 16. November 2011 - 16:34 Uhr
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