Schwerer Auffahrunfall in der Innenstadt – Feuerwehr muss Rettung von Schwerverletztem unterstützen

Verkehrsunfall Schwalbacher Str. 28.08.07(me) Am Dienstagabend kam es auf der Kreuzung Dotzheimer- / Schwalbacher Straße zu einem schweren Auffahrunfall, bei dem drei Personen teils schwer verletzt wurden. Ein 25 Jahre alter Mann musste mithilfe der Feuerwehr unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät gerettet werden.

Gegen 18:20 Uhr hielt der Mann aus noch ungeklärter Ursache seinen Kombi vermutlich im Kreuzungsbereich an. Ein nachfolgender 32-jähriger erkannte die Situation zu spät, fuhr mit hoher Geschwindigkeit in das Heck seines Vorausfahrers und schob diesen mitten auf die Kreuzung.Verkehrsunfall Schwalbacher Str. 28.08.07 Hierbei wurden die zwei Insassen des VW-Golf leicht verletzt und später vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der 25-jährige im Opel erlitt durch den unerwarteten Aufprall vermutlich schwere Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und konnte sein Fahrzeug nicht mehr selbstständig verlassen. Aufgrund der anzunehmenden Rückenverletzung war es dringend erforderlich den Mann möglichst Bewegungslos aus seinem Sitz zu befreien. Dafür wurden Fahrertür und das Dach des Opels mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt um den Verletzten vorsichtig auf eine Vakuum-Matratze umzulegen. Nach der Rettung wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr, die mit dem gesamten Rüstzug vor Ort waren, streuten die ausgelaufenen Betriebsmittel Verkehrsunfall Schwalbacher Str. 28.08.07ab und unterstützen die Fahrzeugbergung. Da die große Innenstadtkreuzung über eine Stunde gesperrt war, kam es im gesamten Innenstadtgebiet zu kleineren Behinderungen – auch der Busverkehr war hiervon betroffen. Traurig: Unzählige Schaulustige behinderten den Fuß- und Fahrzeugverkehr und bescherten vor Allem den Polizeikräften zusätzliche Arbeit. Wir bitten alle Leser inständig sich kein Beispiel an diesen „Gaffern“ zu nehmen!

 

Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier unter Tel. 0611/345-2140 in Verbindung zu setzen.




Redaktion: Michael Ehresmann
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Veröffentlichung: 28. August 2007 - 10:22 Uhr
Letzte Aktualisierung: 28. August 2007 - 10:22 Uhr
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