Schwer verletzte Mountainbikerin nach aufwendiger Suche gerettet

Rettungskräfte rückten am Dienstagabend zu einer gestürzten Radfahrerin im Wald aus. Nach einer intensiven und aufwendigen Suche konnte die Schwerverletzte abseits der Radstrecke aufgefunden werden.

Kurz nach 21:00 Uhr meldete sich die Radfahrerin und beschrieb, dass sie am Jagdschloss Platte Richtung Wiesbaden gefahren und wenige Minuten nach dem Start auf ihrem Weg gestürzt sei. Eine genauere Beschreibung ihres Standortes war ihr nicht möglich. Die Leitstelle entsandt Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei und der Revierförsterei, um die Verletzte möglichst schnell zu finden und zu versorgen. Mit dabei war auch ein geländegängiges Fahrzeug der Berufsfeuerwehr.

Während der gesamten Suchaktion wurde der telefonische Kontakt zwischen der Bikerin und der Leitstelle aufrechterhalten. Durch optische und akustische Signale wie die Blaulichter, Taschenlampen und Martinshörner konnten die Kräfte in die Nähe der Frau dirigiert werden. Da der Verdacht bestand, dass sich der Zustand der Frau stetig verschlechterte, gewann die Rettungsaktion zunehmend an Dramatik.

Als sich die Retter auf Rufweite heran gearbeitet hatten, konnte die Radfahrerin dann schnell gefunden werden. Durch einen Notarzt wurde noch vor Ort eine erste Versorgung durchgeführt. Der Transport aus dem unwegsamen Gelände erfolgte dann mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) der Berufsfeuerwehr. Die Schwerverletzte musste zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Wiesbadener Klinik transportiert werden.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Radfahrer im Wald nicht die ausgewiesenen Radwege verlassen sollten. Ferner sollten Radtouren, insbesondere vor Einbruch der Dunkelheit, immer mindestens zu zweit angetreten werden. Daneben sollte ein Mobiltelefon mit aufgeladen Akku mitgeführt werden.


Redaktion: Dennis Meißner
Fotos: Dennis Meißner
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Veröffentlichung: 16. Mai 2017 - 23:04 Uhr
Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2017 - 11:55 Uhr
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