Schlechter Scherz: Angeblicher Suizid durch Brückensprung in den Rhein

Symbolfoto

Am Sonntagabend meldete sich gegen 21:00 Uhr ein Anrufer bei der Polizei und gab an, dass eine Person von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungen sei. Eine daraufhin großangelegte Suchaktion von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG wurde erfolglos nach dreißig Minuten abgebrochen.

Trotz des Einsatzes von mehreren Booten der Feuerwehr Mainz und Wiesbaden, der DLRG, dem Rettungshubschrauber Christoph 77, einem Polizeihubschrauber, der Feuerwehr-Taucherstaffeln aus Wiesbaden und Mainz und mehreren Beobachtungsfahrzeugen der Feuerwehr, die den Haupstrom sowie den Kasteler-/Amöneburger Stromarm und den Mombacher Stromarm bis unterhalb der Schiersteiner Autobahnbrücke absuchten, konnte keine Person im Wasser ausfindig gemacht werden. Daher wurde die Suche gegen 21:45 Uhr abgebrochen.

Aufgrund der Art der Mitteilung ist davon auszugehen, dass der Anruf ein „schlechter Scherz“ gewesen ist. Seltsam ist, dass sich nur eine Person bei der Polizei meldete, obwohl sich aufgrund des Mainzer Johannisfestes viele Besucher im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke aufhielten.




Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 26. Juni 2012 - 08:20 Uhr
Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2012 - 08:20 Uhr
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