Rauchmelder verhindert Schlimmeres – 64-Jährige erleidet nur Rauchgasvergiftung

Symbolfoto

Glück im Unglück hatte die 64-jährige Bewohnerin eines Reihenhauses am Samstag am Katzenberg in Mainz-Finthen. Durch die installierten Rauchwarnmelder im Erdgeschoss und im Obergeschoss wurde die schlafende Frau aus ihren Träumen gerissen. Ohne die frühzeitige Branderkennung und Warnung wäre vermutlich jede Hilfe zu spät gekommen.

In dem im Erdgeschoss liegenden Wohnzimmer brach ein Brand aus welcher sich zur nachtschlafenden Zeit ausbreiten konnte. Beim Eintreffen der um 04:11 Uhr alarmierten Feuerwehr Mainz, hatte sich die Besitzerin bereits auf die Straße gerettet und konnte vom Rettungsdienst versorgt werden.

Der Angriffstrupp der Feuerwehr nahm sich den Brand unter Atemschutz und mit Hilfe eines C-Rohres zur Brust. Da die Verrauchung durch den Brand sehr stark war und sich bereits auf das ganze Haus ausgebreitet hatte, musste zunächst das Feuer mit Hilfe einer Wärmebildkamera lokalisiert werden. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeit der Feuerwehr.

Im Anschluss an die erfolgreiche Brandbekämpfung wurde das Haus maschinell belüftet. Die Stadtwerke Mainz kontrollierten die Gasversorgung sowie die Elektroinstallation.

Die Bewohnerin wurde mit Rauchgasinhalation vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Einsatz für die 29 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr Mainz und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Finthen war nach rund eineinhalb Stunden beendet. Die genaue Höhe des Sachschadens kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 31. Dezember 2012 - 14:34 Uhr
Letzte Aktualisierung: 31. Dezember 2012 - 14:34 Uhr
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