Rauchmelder verhindert bei Zimmerbrand Schlimmeres

Symbolfoto

Symbolfoto

Am Dienstagabend gegen 19:30 Uhr wurde die Wiesbadener Berufsfeuerwehr zu einem Zimmerbrand ins Bergkirchenviertel gerufen. Anwohner hatten in der Straße Römerberg Brandgeruch und das Piepsen eines Rauchmelders in einer Wohnung wahrgenommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus den Fenstern im 2. Obergeschoß. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten drang in die Wohnung ein und konnte das Feuer sehr schnell löschen. Die Bewohner waren nicht zu Hause, so dass keine Verletzten zu beklagen waren und der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst nicht eingreifen musste. Es brannten Einrichtungsgegenstände im Wohnzimmer, die Ursache ist noch ungeklärt. Der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig und sinnvoll die mittlerweile gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder im eigenen Zuhause sind. Durch den frühzeitigen Alarmton des Melders und die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft konnten die rasch eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr das Schadensausmaß ganz erheblich begrenzen. Eine völlige Zerstörung der Wohnung konnte dadurch verhindert werden. Nach gründlicher Renovierung wird die Wohnung in Kürze wieder bewohnbar sein, sodass die Familie nicht obdachlos wird.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
Video:

Veröffentlichung: 10. Juli 2013 - 10:45 Uhr
Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2013 - 10:45 Uhr
Tags: