Wasserrettung am zweiten Weihnachtsfeiertag: Offenbar ein Unfall

(sst) Am vergangenen Freitag stürzten zwei Frauen in den Rhein bei Biebrich. Feuerwehrleute retteten die beiden unter Lebensgefahr. Nun ergaben Ermittlungen der Polizei, dass es sich offenbar um einen Unfall handelte.

„Die Ermittlungen sprechen dafür, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt hat“, kommentiert die Polizei den Tod einer 62-jährigen Frau am zweiten Weihnachtstag. Die Frau ist ertrunken. Ihre Tochter liegt im Koma. Es ist offen, ob und wann die Frau vernehmungsfähig sein könnte, so die Polizei. „Es ist auch nicht gesagt, dass sie uns dann überhaupt etwas erzählen würde.“

Die Frauen waren am Biebricher Rheinufer in den Fluss gestürzt. Was genau sich zugetragen hat, ist noch unklar. Als Passanten die Frauen entdeckten, standen sie auf einer kleinen Sandbank bereits in dem eiskalten Wasser. Doch warum? Beobachtet wurde ein Geschubse, die Ältere aktiv, die Jüngere habe apathisch gewirkt, so Zeugen. Das Geschehen im Wasser spielt sich lautlos ab, die später berichteten Schreie kamen von einer entsetzten Zeugin. Als denkbar gilt, dass die Frauen plötzlich abgerutscht sein könnten. Das Verhältnis von Mutter und Tochter galt als „eigentlich gut“. Möglicherweise hat das Geschehen aber auch mit dem Gesundheitszustand der Tochter zu tun.

Links:

Quelle: Wiesbadener Kurier


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos:
Video:

Veröffentlichung: 30. Dezember 2008 - 19:30 Uhr
Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2008 - 19:30 Uhr
Tags: