Archiv für Januar 2007

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses

Von Sebastian Stenzel | 30 Januar 2007

(sst/ppwh) In den Morgenstunden kam es in Biebrich zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße “Am Hohen Stein”.
Die Stoffbezüge von drei, am Ende der Kellertreppe abgestellten, Kinderwagen waren offensichtlich vorsätzlich in Brand gesetzt worden.
Alle Bewohner des stark verqualmten Hauses hatten dieses selbstständig verlassen können. Sie konnten sich bis zum Abschluss der Löschmaßnahmen in einem bereitgestellten ESWE-Bus aufhalten und danach wieder in ihre Wohnung zurückkehren, nachdem die Feuerwehr zuvor noch das Gebäude mit einem Überdrucklüfter entlüftet hatte. Ein Hausbewohner wurde wegen des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der entstandene Sachschaden (Rußschaden durch die erhebliche Qualmbildung) wurde mit rund 10.000.- EUR beziffert.

[update] Großfeuer vernichtet Geschäftskomplex in Biebrich

Von Michael Ehresmann | 29 Januar 2007

Großbrand Biebrich 28.01.07(me) Als die FF-Biebrich und die Berufsfeuerwehr am Sonntagabend gegen 22 Uhr in die Rathausstraße in Biebrich alarmiert werden, weis noch niemand, dass es eine lange und anstrengende Nacht wird. Das Großfeuer, das ein Bekleidungsgeschäft vollständig ausbrennen lies, hielt die Feuerwehr in Wiesbaden die ganze Nacht in Atem.

Gegen 22 Uhr werden die Kräfte der FF-Biebrich alarmiert – ein Passant bemerkte die starke Verrauchung in dem Geschäft in der Rathausstraße. Da sich der Bekleidungsladen in unmittelbarer Nähe zum Gerätehaus befindet, sehen viele schon auf dem Weg zum Einsatz, dass es ernst wird. Anfangs scheint die Lage noch übersichtlich: Die Rauchentwicklung ist zwar stark, aber es sind nur ein paar Flammen zu sehen. Der erste Trupp, der unter Atemschutz versucht in die Geschäftsräume vorzudringen, wird durch die starke Hitze zurückgetrieben. In diesem Moment barsten die Scheiben des Geschäfts und die Flammen schlagen aus den Schaufenstern. (weiterlesen…)

1 Tote bei Wohnungsbrand in der Innenstadt

Von Sebastian Stenzel | 24 Januar 2007

(sst/ppwh/bfw) Bei einem Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus in der Phillipsberstraße heute morgen gegen 05:00 Uhr kam eine 94-jährige Frau ums Leben. Die durch einen Zeitungsausträger sofort alarmierte Berufsfeuerwehr drang durch das Küchenfenster in die stark verrauchte Wohnung ein. Mehrere Trupps unter Atemschutz durchsuchten die Wohnung nach Personen und führten die Brandbekämpfung durch. In der Küche  fand ein Trupp die leblose Wohnungsinhaberin, die sofort ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Die vom am Brandort anwesenden Notarzt eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben leider ohne Erfolg. Da noch eine weitere Person in dem Gebäude vermutet wurde, wurde die Wohnung systematisch mit Wärmebildkameras abgesucht. Es konnte allerdings keine weitere Person gefunden werden.
Im Rahmen der von den Brandermittlern der Kriminaldirektion Wiesbaden durchgeführten Untersuchung des Brandortes und wurde festgestellt, dass der Brand im Wohnzimmer ausbrach. Hier hatte die Seniorin mehrere dicke Kerzen angezündet, um sie herunterbrennen zu lassen (wurde bei der Befragung des Sohnes bekannt). Durch diese Kerzen wurde ein Sofa in Brand gesetzt, wobei dieser Brand dann zunächst zu einem länger anhaltenden Schwelbrand mit erheblicher Rauchgasentwicklung führte. Da alle Fenster und Türen geschlossen waren, erlitt die Seniorin eine starke Rauchgasvergiftung an der sie letztlich verstarb. Der entstandene Sachschaden wurde mit rund 50.000,- EUR beziffert, weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Stellenausschreibung der Berufsfeuerwehr

Von Sebastian Stenzel | 24 Januar 2007

(sst/bfw) Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden sucht mehrere Brandmeister/innen zur Anstellung, die für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst ausgebildet und anschließend
im Einsatzdienst eingesetzt werden.

Nach der zweijährigen Ausbildung in der Laufbahn des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes ist die Verwendung in einer Wachabteilung der Berufsfeuerwehr in 8-, 16- und 24-Stunden-Schichten geplant.

Ende der Bewerbungsfrist ist Freitag, der 02.03.2007.

Weitere Infos auf der Homepage der Berufsfeuerwehr!

Verkehrsunfall Mainzer Str. 22.01.07(me) Am Montagnachmittag kam es in der Mainzer Straße, stadteinwärts, zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Aus ungeklärter Ursache kam der Fahrer, der offenbar mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, nach Rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke, knallte gegen die Eisenbahnbrücke und wurde dann über den Seitenstreifen auf die Gegenfahrbahn katapultiert. Das Fahrzeug hat sich vermutlich überschlagen, landete aber zum Glück wieder auf den Rädern.Verkehrsunfall Mainzer Str. 22.01.07 Der bewusstlose Fahrer wurde sofort von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug befreit und erstversorgt. Nach der Versorgung durch den Notarzt kam der Fahrer (Alter/Geschlecht noch unbekannt) in ein Krankenhaus. Die Berufsfeuerwehr stellte den Brandschutz sicher und streute die entstandene Ölspur ab. Da für die umfangreichen Bergungsarbeiten die Mainzer Straße Stadtauswärts für eine knappe Stunde komplett und in der Gegenrichtung teilweise gesperrt wurde, kam es in der Innenstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die genauen Unfallumstände werden derzeit von der Polizei ermittelt.

Ausgedehnter Zimmerbrand in der Innenstadt

Von Michael Ehresmann | 21 Januar 2007

Zimmerbrand Niederwaldstr. 21.01.07(me) Am Sonntagabend wurde die Berufsfeuerwehr in die Niederwaldstraße (nähe Schiersteiner Str.) zu einem Zimmerbrand alarmiert. Bei Eintreffen der Kräfte der Wache 1 loderten bereits Flammen aus dem 2. Obergeschoss und Bewohner standen an ihren Fenstern und schrieen um Hilfe. Sofort alarmierte der Einsatzleiter weitere Kräfte nach und die Menschenrettung wurde über die Drehleiter eingeleitet. (weiterlesen…)

Orkan über Wiesbaden - Baum auf PKW(me) Seit Tagen hatte der Deutsche Wetterdienst vor dem Orkan gewarnt. Die Feuerwehren waren auf das Schlimmste vorbereitet und hatten in vielen Städten ihr Personal verstärkt. In Wiesbaden sorgte „Kyrill“ zwar nicht für derart starke Schäden, wie in anderen Gebieten Deutschlands, aber dennoch gab es am späten Abend einiges zu tun für die Berufsfeuerwehr und viele Freiwillige Feuerwehren.

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VU Frauenstein-Georgenborn 15.01.07 (me) Gegen 16:30 Uhr am Montagnachmittag kam es auf der Strecke zwischen Wiesbaden-Frauenstein und Schlangenbad-Georgenborn zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem die Fahrerin zwar nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, aber auf Anweisung des Notarztes schonend zu retten war. Aus noch ungeklärter Ursache verlor die 24-Jährige hinter einer Kuppe die Kontrolle über ihren Audi. Sie kam nach Links von der Fahrbahn ab und prallte dann gegen einen Baum.

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Tannenbaumsammelaktion 06./16.01.2007(me) An den letzten beiden Samstagen nahmen erneut viele Jugendfeuerwehren, unterstützt von Einsatzabteilungen und ortsansässigen Bauern, an der Tannenbaumsammelaktion teil. Früh morgens zogen die Jugendlichen mit Traktoren los, um in den Vororten die ausgedienten Tannenbäume einzusammeln. Mit dieser alljährlichen Aktion werden die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden („ELW“) entlastet, die nur noch die großen Behälter an vereinbarten Punkten abstellen und später wieder abholen müssen. Außerdem üben sich die Jugendlichen hierbei in der Zusammenarbeit und im Dienst für den Bürger. Ganz nebenbei bessert man sich noch die Jugendkasse durch Spenden der Bürger auf, die sich ebenfalls viel Arbeit sparen. Nach einigen Stunden waren dann die Straßen von den alten Tannen befreit und konnte sich dann im Gerätehaus gemeinsam stärken.

Bild: Björn Becht

1 Leichtverletzte bei Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Von Michael Ehresmann | 14 Januar 2007

(me/ppwh) Am Sonntagnachmittag kam es in der Innenstadt zu einem Küchenbrand, bei dem die Bewohnerin leicht verletzt wurde.
Während die 54jährige Bewohnerin sich kurz im Bad aufhielt, ließ sie eine Kerze auf dem Fensterbrett der Küche brennen. Vermutlich durch einen Luftzug wehte die Gardine in die Flamme, sodass die Frau bei ihrer Rückkehr Teile der Küche brennend vorfand. Sie versuchte zuerst, die Flammen mit einer Decke selbst zu ersticken, was aber nicht gelang. So alarmierte sie die Feuerwehr, die den Brand der gesamten Kücheneinrichtung schnell löschen konnte. Während der Löscharbeiten wurden die übrigen Bewohner des Anwesens aus ihren Wohnungen gebeten, welche sie aber danach wieder aufsuchen konnten.
Es entstand ein Sachschaden von ca. 60.000,- EUR an der Einrichtung durch Hitze- und Raucheinwirkung und am Außenputz oberhalb des Küchenfensters durch Rußablagerungen.
Die 54jährige wurde, weil sie bei ihren Löschversuchen Rauchgase inhaliert hatte, zur Beobachtung in eine Klinik aufgenommen, soll aber voraussichtlich noch am Abend entlassen werden.