Archiv für Oktober 2006

PKW brennt nach VU völlig aus 31.10.2006(me) In der Nacht zum Dienstag ereignete sich auf der Landstraße zwischen Frauenstein und Schlangenbad-Georgenborn ein schwerer Verkehrsunfall bei dem ein Mensch starb.
Gegen 03:00 Uhr meldete eine Anruferin, dass ein PKW auf der L3441 gegen einen Baum gefahren und in Flammen aufgegangen sei. Auch meldete sie noch eine Person, die sich im Innenraum befinden würde. Sofort rückten Rettungsmannschaften aus, darunter auch die FF-Frauenstein, die sofort mit den Löschmaßnahmen begann. Doch leider konnte auch durch den vollen Einsatz der Mannschaft nicht mehr das Leben des jungen Fahrers gerettet werden – denn zu diesem Zeitpunkt stand der Wagen bereits in Vollbrand.

(weiterlesen…)

Jahresabschlussübung Sonnenberg,Stadtmitte,Rambach,Naurod 28.10.2006(me) Am Samstag trafen sich um 14 Uhr die Freiwilligen Feuerleute aus Sonnenberg, Rambach, Naurod und der Stadtmitte am Sonnenberger Gerätehaus um die diesjährige Jahresabschlussübung durchzuführen. Zu dem Zeitpunkt liefen die Vorbereitungen im Kurpark bereits auf Hochtouren: Fässer wurden mit Brandpaste beschmiert, Rauchbomben platziert und die Nebelmaschine installiert. Das Szenario war wiefolgt gestaltet:

Bei dem Abladen einer Ladung mit Gefahrgut kippte eines der Fässer um und die hochentzündliche Terpentinlösung lief aus, verteilte sich auf dem Hof und entzündete sich. Die angrenzende Fahrzeughalle hatte Feuer gefangen und das Feuer droht bereits auf den angrenzenden Aufenthaltsbereich überzugreifen. Neben den diversen Gegenständen in der brennenden Fahrzeughalle stellten auch gelagerte Gasflaschen eine unmittelbare Gefährdung dar. Im Aufenthaltsbereich, der bereits stark verraucht ist, werden noch Personen vermisst.

(weiterlesen…)

Erneute Alarmierung zur HSK – Brandverdacht

Von Michael Ehresmann | 28 Oktober 2006

Brandverdacht HSK 28.10.06(me) Nachdem am gestrigen Abend bereits ein Großaufgebot der Feuerwehr an den Horst-Schmidt-Kliniken in Dotzheim war, gab es am Samstagmittag die nächste Alarmierung zu HSK.

Im OP-Bereich war starker Brandgeruch wahr zu nehmen. Sofort rückte die Berufsfeuerwehr mit 5 Fahrzeugen aus, die ebenfalls alarmierte FF-Dotzheim kam mit 3 Fahrzeugen zur Einsatzstelle. Nach intensiver Erkundung konnte man den intensiven Brandgeruch auf ein Unratfeuer in der Nähe zurückführen. So konnte also auch beim zweiten Einsatz innerhalb von 24 Stunden in der HSK schnell Entwarnung gegeben werden.

Noch während die Einsatzkräfte sich wieder zum Abrücken bereit gemacht hatten wurde die benachbarte FF-Frauenstein zu einem Baumbrand alarmiert, bei dem es sich aber nur um einen Schwelbrand handelte und schnell gelöscht war.

(me) Es drohte eine lange Nacht zu werden, als am späten Freitagabend in der Leitstelle in Wiesbaden die Meldung eintrifft, dass in den Horst-Schmidt-Kliniken in Dotzheim ein giftiges Gas austritt. Sofort wurden der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr und die FF-Stadtmitte alarmiert. Auch die Wachbesetzung der Feuerwachen wurde veranlasst.
Gemeldet war, dass aus einem Gerät im Bereich der Desinfektion ein Gas austrete, welches giftig ist und ein explosionsfähiges Gemisch bilden kann. Welche Auswirkungen ein derartiger Gasaustritt in der größten Wiesbadener Klinik haben würde will sich niemand vorstellen. Glücklicherweise meldete der Hersteller des defekten Gerätes nach kurzer Zeit, dass sich lediglich ein Gemisch in einem harmlosen Verhältnis bildet. Dazu kommt der glückliche Zustand, dass das Gas innerhalb einer Fläche ausgetreten war, welche durchgehend belüftet wird. Somit ergaben auch Messungen unter Atemschutz keine bedenklichen Werte in dem Klinikum.
Durch all diese Umstände und guten Schutzvorrichtungen erblieb den Wiesbadener Rettungsdiensten ein Großeinsatz sowie den Patienten einige Strapazen erspart.

Auch die Kameraden der FF-Stadtmitte können somit mit voller Energie an der morgigen Jahresabschlussübungen, die zusammen mit den FF’s Sonnenberg, Rambach und Naurod durchgeführt wird, teilnehmen – Wir werden davon berichten.

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Wallau und Diedenbergen

Von Michael Ehresmann | 26 Oktober 2006

Schwerer VU Wallau-Diedenbergen 26.10.2006

(me) Kurz nach 11 Uhr am Donnerstagmittag ereignete sich auf der Landstraße zwischen Hofheim-Wallau und Hofheim-Diedenbergen ein schwerer Verkehrsunfall bei dem eine Person starb.

Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines VW-Golfs aus ungeklärter Ursache in einem kleinen Waldstück auf die Gegenfahrbahn geraten, ein entgegenkommender Kleintransporter versuchte noch in die Leitplanke auszuweichen doch er konnte den seitlich versetzten Frontalcrash nicht verhindern.

Der Fahrer des Golfs, der noch 50 Meter weiterschleuderte, bis er an einer Leitplanke zum Stehen kam, war massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Kleintransporter rollte noch ca. 30meter weit bis auch er zum Stehen kam.

(weiterlesen…)

(dpa) Ein Fußgänger ist heute Morgen beim Überqueren der Fahrbahn auf der A3 (Köln-Frankfurt) von Autos erfasst und getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann versucht, auf Höhe der Raststätte Medenbach, auf die andere Seite der Autobahn zu laufen. Ein Kleintransporter erfasste den Fußgänger auf der Überholspur in Richtung Köln und schleuderte ihn auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Mann mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Die Autobahn wurde in Richtung Süden voll gesperrt.

[update unten]

Rettungshundestaffeleinsatz im Vogelsbergkreis 17.10.2006(me) Einsätze für die Rettungshundestaffel sind bekanntlich nicht alltäglich, aber am Dienstagnachmittag war es soweit: Die FF-Stadtmitte wurde zu einem Einsatz mit der Rettungshundestaffel alarmiert. In weniger als Zwei Stunden hatte man auf der Feuerwache 2 die Rettungshunde fit gemacht und mit den 5 Einsatzfahrzeugen die knapp 130 Kilometer zum Einsatzort zurückgelegt.
In Sichenhausen bei Schotten im Vogelsbergkreis angekommen wurde man in die Lage eingewiesen, die tragischer kaum sein könnte: Am Dienstagmorgen gegen 7 Uhr wurden die örtlichen Rettungskräfte zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert und fanden vor Ort, auf einem Feld hinter einer Kurve den völlig zerstörten Wagen, der ihnen nicht unbekannt war: Er gehörte der Ehefrau des örtlichen Wehrführers. Die Frau war offenbar ungebremst in der Kurve geradeaus gefahren, wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und war sofort tot.

(weiterlesen…)

Unfälle auf der A 3

Von Sebastian Stenzel | 13 Oktober 2006

Heißes Rinderfett auf der Autobahn

(wk) Heißes Rinderfett auf der A 3 führte am Donnerstag zu kilometerlangen Staus vom Wiesbadener Kreuz bis zur Abfahrt Raunheim. Wie die Polizei mitteilte, kam es gegen 12.30 Uhr im Stop-and-go Verkehr im Baustellenbereich kurz hinter dem Wiesbadener Kreuz in Fahrtrichtung Köln zu einem Auffahrunfall. Ein Autofahrer musste verkehrsbedingt anhalten, der ihm folgende Lkw, auf dem in speziellen Wärmekammern flüssiges Rinderfett transportiert wurde, kam ebenfalls rechtzeitig zum Stehen. Nicht aber der zweite Laster dahinter. Der fuhr auf den Rinderfett-Transporter auf und zerstörte die Außenhaut des Wärmetanks. Das auf 60 Grad erhitzte Fett lief aus und erhärtete sich auf dem Asphalt. Es wurde glatt, Autos kamen ins Rutschen. Beide Fahrbahnen mussten komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Eine Spezialfirma wurde mit der Reinigung des ausgelaufenen Fettes beauftragt.

-

Schaumbad auf der Autobahn

(hr) Ein Lastwagen-Fahrer hat am Freitag bei Wiesbaden ein Schaumbad sowie einen kilometerlangen Stau auf der Autobahn 3 (Frankfurt-Köln) verursacht.

Nach Angaben der Polizei hatte er auf der nassen und abschüssigen Strecke vermutlich aus Versehen die Feststellbremse betätigt. Sein Sattelschlepper geriet ins Schleudern, stellte sich quer und verlor dabei mehrere Kupferrollen sowie 200 Liter einer seifenartigen, rutschigen und stark schäumenden Flüssigkeit.

Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Eine Spezialfirma rückte an, um den Asphalt zu schrubben.

ICE-Großübung im Schulwaldtunnel

Von Michael Ehresmann | 7 Oktober 2006

[updates unten]

ICE-Großübung 07.10.2006

(me) In der Nacht zum Samstag wurde in Wiesbaden die bisher größte Einsatzübung an der ICE-Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt durchgeführt. Angenommen wurde, dass sich im Schulwaldtunnel, der zwischen Breckenheim und Auringen verläuft und mit ca. 4,5km Länge der längste der ganzen Strecke ist, ein Unglück mit einem ICE 3 ereignete. Zwischen dem Südportal (bei Breckenheim) und dem Notausstieg Nr. 4 (Medenbach) entgleist der mit 300 Menschen besetzte Zug, ein Waggon stürzt um und versperrt den Durchgang, in ihm bricht auch ein Feuer aus. Man nimmt an, dass sich 270 Passagiere selbstständig aus dem Zug befreien können, diese sind teilweise verletzt und verteilen sich zwischen allen Notausgängen. 30 restliche sind leicht-, mittel- und schwerverletzt in den Waggons zurückgeblieben.

Um 00:35 Uhr setzt der Zugführer dann den Notruf ab und setzt damit die Alamierungskette in Gang. Doch es dauert ganze 10 Minuten, bis erste Kräfte alarmiert werden. Warum das so lange gedauert hat wird derzeit überprüft.

(weiterlesen…)