Netzwerk und Fortbildung: Bundeskongress der Feuerwehrfrauen in Frankfurt

Veronika Häde (Archivfoto)

Über 100 Feuerwehrfrauen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden trafen sich am Wochenende bei der Frankfurter Feuerwehr, um sich auszutauschen und fortzubilden. „Es ist wichtig, dass Sie in der Öffentlichkeit präsent sind und auch bei Frauen für die Attraktivität des Feuerwehrberufes werben“, betonte Frankfurts Feuerwehrdezernent Markus Frank beim Eröffnungsempfang des 20. Bundeskongresses des Netzwerkes Feuerwehrfrauen e.V.

Deutlich in die Öffentlichkeit zu treten und für Kompetenz, effiziente Teamarbeit und einen fairen Umgang untereinander zu werben, ist Ziel des Netzwerkes. Je nach Bundesland und Organisationsform bewegt sich derzeit der Anteil von Frauen im Einsatzdienst nur zwischen 1, 2 und 20 Prozent.

Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrer Onlineausgabe über einen der angeboten Workshops und Wiesbadens einzige Berufsfeuerwehrfrau, Veronika Häde…

Veronika Häde legt den Kopf in den Nacken und blickt den dunklen Tunnel hinauf, bis in die Spitze des ehemaligen Schlauchturms. Über ihr hängt eine schmale Strickleiter, die bis zu jenem letzten Stück nach oben reicht, von wo es gilt, sich auf eine kleine Metallleiter zu hinüberzuhangeln. Gute 20 Meter Höhe.

Sie ist die einzige Frau bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden – unter 280 Männern.

Das Gefühl, das jeder vom ersten Tag an ihren Namen kannte, sie eine Art Paradiesvogel war, so sagt sie, habe sie ziemlich unter Druck gesetzt. „Ich wollte das Beste geben, nichts falsch machen.“ Inzwischen, nach drei Jahren, habe sich das gelegt.

Mehr dazu: „Übungseinsatz der Feuerwehr – Die Frau am Schlauch“ (Frankfurter Rundschau)



Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 08. November 2011 - 11:23 Uhr
Letzte Aktualisierung: 08. November 2011 - 11:23 Uhr
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