Motorradfahrer kracht im Feierabendverkehr in Stauende

(thg) Da er vermutlich zu spät das abbremsende Fahrzeug vor ihm erkannte, krachte ein 40-jähriger Motorradfahrer am gestrigen Donnerstag- nachmittag auf der A66 kurz vor Nordenstadt, in das Ende eines Staus. Dabei kam der Biker auf der linken von drei Spuren zu Fall und verletzte sich schwer.

Der Motorradfahrer befuhr mit seiner BMW-Maschine die A66 in Richtung Wiesbaden, als plötzlich vor ihm die Autos durch stockenden Berufsverkehr abbremsen mussten. Diese Situation erkannte der Mann zu spät und fuhr frontal in das Heck eines vor ihm fahrenden Opel-Astra. Der Fahrer des Opels blieb glücklicherweise unverletzt. Der Motorradfahrer stürzte schwer und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Er wurde von einer RTW-Besatzung sowie einer Notärztin medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die linke Spur war wärend der Rettungsmaßnahmen gesperrt, wodurch sich ein zusätzlicher Stau von über 4 km bildete. Die mitalarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden trugen die Maschine auf den Standstreifen und säuberten die linke Fahrspur von Splittern.  Außerdem übernahmen Sie die Absicherung der Unfallstelle. Nach ca. 45 Minuten konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden.

Wärend der Rettungsarbeiten ergaben sich auf der entgegengesetzten Autobahn in Richtung Frankfurt einige brenzlige Situationen. Gaffer bremsten auf Höhe des Unfalls so stark ab, dass es beinahe zu Folgeunfällen gekommen wäre.


Redaktion: Thorsten Grüner
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Veröffentlichung: 10. Juli 2009 - 0:19 Uhr
Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2009 - 0:19 Uhr
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