Kleinflugzeug mit Fahrwerksproblemen – Großaufgebot der Feuerwehr in Bereitschaft

Am Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr Mainz gegen 10:30 Uhr vom Tower des Finther Flugplatzes darüber informiert, dass ein in der Luft befindliches Kleinflugzeug Probleme mit dem Fahrwerk hat.

Der Pilot der mit zwei Personen besetzten Piper gab an, dass er keinen Hinweis auf die korrekte Verriegelung seines Fahrwerkes habe und nicht sicher sei, ob er die Maschine gefahrlos landen könne. Um bei einem möglichen Crash sofort parat zu stehen wurde nach Alarmordnung daraufhin mit dem Stichwort „H3 Luftfahrzeug – Absturzgefahr“ alarmiert. Nach Rücksprache mit dem Tower wurde die Landebahn festgelegt und Kräfte der Feuerwehr gingen mit 15 Fahrzeugen am Rande des Flugfeldes in Bereitstellung.

Das Flugzeug überflog mehrfach den Tower um von außen das Fahrwerk zu begutachten. Augenscheinlich war das Fahrwerk ausgefahren, so dass der Pilot einen Landeversuch auf einer Nebenrollbahn durchführen wollte. Hier konnte die Maschine sicher landen. Ein Eingreifen der alarmierten Rettungskräfte war glücklicherweise nicht erforderlich. Bei der Kontrolle des Flugzeuges am Boden, stellte sich heraus, dass es tatsächlich Probleme mit der Hydraulik am linken Fahrwerk gab.

Neben 25 Kräften der Berufsfeuerwehr Mainz waren die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Finthen und Wackernheim mit 28 Kräften sowie der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Feuerwehr Mainz
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Veröffentlichung: 17. Juli 2017 - 9:17 Uhr
Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2017 - 9:17 Uhr
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