Katastrophenschutzübung am Wiesbadener Hauptbahnhof – Terroranschlag in S-Bahn

Katastrophenschutzübung "Astus" Hauptbahnhof Wiesbaden 30.09.17250 Einsatzkräfte übten am Samstag den Großeinsatz nach einem Terroranschlag. Kurz vor der Einfahrt in den Wiesbadener Hauptbahnhof kommt es in einer S-Bahn zur Explosion. Zahlreiche Menschen sind verletzt und ein Waggon ist zerstört. Im Mittelpunkt der Übung „Astus 2017“ stand die Vorbereitung und Bewältigung auf Ereignisse mit einem „Massenanfall von Verletzten (MANV)“.

„Unter Berücksichtigung der bereits in Europa stattgefundenen Vorfällen, basiert das Szenario auf dem Hintergrund eines Anschlags“, so die Berufsfeuerwehr Wiesbaden. Unter dem Stichwort „Sonderlage Rot“ werden die Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert und warten zunächst an mehreren Bereitstellungsstellen, bis die Polizei das Gefährdungspotenzial geklärt hat.

Katastrophenschutzübung "Astus" Hauptbahnhof Wiesbaden 30.09.17Nach und nach rücken dann die Einheiten der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes an. Die Verletzten werden gesichtet und an den Verletztensammelstellen zunächst versorgt, bevor sie in Krankenhäuser transportiert werden. Einige Verletzte waren sogar selbst in Krankenhäuser gefahren und meldeten sich dort. Rund 50 Verletzte mussten so versorgt werden. Eine Person musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus der S-Bahn befreit werden.

Einheiten der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzeinheiten, den Krankenhäusern sowie der Landes-, Bundes- und kommunaler Verkehrspolizei waren an der Übung beteiligt. Auch ein Wiederholungsseminar der Landesärztekammer Hessen für Leitende Notärzte wurde integriert.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel / Dennis Meißner
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Veröffentlichung: 01. Oktober 2017 - 10:25 Uhr
Letzte Aktualisierung: 01. Oktober 2017 - 10:25 Uhr
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