IN – Im Notfall: Eine Initiative damit andere Dir helfen können

(sst) Das Vorbild stammt aus England und ist seit den Bombenanschlägen in London hochaktuell: die Initiative nennt sich dort ICE (für In Case of Emergency).

Sie beruht darauf, dass inzwischen (fast) jedermann ein Handy hat, aber keine Notfalldaten mit sich führt, insbesondere wen die Rettungsdienste im Notfall kontaktieren sollen. Dies dient nicht nur zur reinen Information – es ist natürlich von Vorteil wenn die Angehörigen frühzeitig unterrichtet werden – sondern auch dazu, eventuelle Krankenhistorien, Behandlungen, Unverträglichkeiten usw. zu erfahren und somit eine optimale und evtl. Lebensrettende Versorgung anbieten zu können.

Die Idee aus Großbritannien wurde in Deutschland durch die Betreiber des Feuerwehr-Weblog aufgegriffen.

Das Prinzip ist denkbar einfach: unter IN (steht für „Im Notfall“) kann Rettungspersonal schnell über Dein Handy Kontakt mit Deinen Angehörigen aufnehmen.

So geht’s:

  1. Im Handy einen Kontakt namens IN anlegen, gefolgt vom Namen der Kontaktperson. Also beispielsweise: „IN – Mutter“ oder „IN – Hans“
  2. Die Telefonnummer der Kontaktperson abspeichern
  3. Deine IN – Kontaktperson benachrichtigen, dass Du sie als solche in Deinem Handy führst

Fertig!
Es geht natürlich auch mit mehreren Kontakten: IN1, IN2, usw…

Ich finde das eine sehr gute Idee, die man unbedingt weitererzählen sollte!

Weitere Infos gibts auf der Homepage zur Aktion: www.imnotfall.de


Redaktion: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 30. August 2006 - 13:31 Uhr
Letzte Aktualisierung: 30. August 2006 - 13:31 Uhr
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