Gefahrguteinsatz und Gartenhaus- brand am Freitagmorgen

Gartenhausbrand Rambach 20.01.09(sst) Ausgelaufener Kraftstoff machte am Freitagmorgen den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Auf einer Baustelle in der Weidenbornstraße traten rund 500 Liter Diesel aus. Nur kurze Zeit später brannte ein größeres Gartenhaus in Rambach nieder.

Gegen halb acht Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden am Freitagmorgen über einen Zwischenfall auf einer Baustelle unterrichtet. Aufgrund der Meldung, dass rund 500 Liter Diesel ausgetreten seien, wurden zahlreiche Kräfte alarmiert. Neben der Berufsfeuerwehr mit einem Löschzug, dem Gerätewagen Öl und dem Abrollbehälter Gefahrgut wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Defekt an einer Bauheizung Ursache für den Schaden war. Allerdings wwar der Kraftstoff glücklicherweise auf eine Betonplatte ausgelaufen. Eine unmittelbare Gefahr für die Umwelt, beispielsweise durch Einsickern in das Erdreich, bestand daher nicht. Zunächst wurde durch den Einsatzleiter ein Gerätewagen-Logistik mit mehreren Fässern und großen Mengen Ölbindemittel angefordert. Der Diesel wurde dann abgesaugt und in die Fässer umgefüllt. Die Restmengen wurden mit Ölbindemittel aufgenommen. Nach rund zwei Stunden konnten erste Kräfte wieder einrücken. Während des Einsatzes wurden sie mit dem Abrollbehälter Sozial mit Getränken und Essen versorgt.

In Rambach kam es kurze Zeit später zu einem Feuer in einem Gartenhaus. Gegen viertel vor acht Uhr informierten Nachbarn den Besitzer einer Gartenhütte in der Straße „Am Burgacker“, dass seine Hütte brennen würde. Gartenhausbrand Rambach 20.01.09Er informierte daraufhin sofort die Feuerwehr. Schon auf der Anfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Rambach, des Basis-Löschfahrzeugs der Feuerwache 3 und des Großtanklöschfahrzeugs der Feuerwache 1 war die brennende Hütte  und die Rauchentwicklung von Weitem sichtbar. Als die Kräfte der FF-Rambach mit ihrem Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle eintreffen, steht das Gartenhaus bereits im Vollbrand. Mit zwei C-Rohren kann das Feuer schnell gelöscht werden. Trotzdem ist hier nichts mehr zu retten – die Hütte brannte vollständig nieder. Nach rund einer Stunde waren auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Bei beiden Einsätzen wurde glücklicherweise niemand verletzt. Zur Schadenursache und dem entstandenen Sachschaden konnten noch keine Angaben gemacht werden.




Redaktion: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 21. Februar 2009 - 05:17 Uhr
Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2009 - 05:17 Uhr
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