Gasexplosion in letzter Minute verhindert – Frau wollte sich umbringen

(sst) In letzter Minute konnte am Freitag durch Feuerwehr und Polizei in der Steingasse eine Gasexplosion verhindert werden. Eine Frau manipulierte die Gastherme in ihrem Badezimmer – sie wollte sich offensichtlich selbst umbringen.

Kurz nach sechs Uhr erhielt die Mutter einer 35-jährigen Frau am Freitagmorgen eine SMS, dass diese sich umbringen wolle. Sie manipulierte die Gastherme in ihrem Badezimmer und dichtete alle Öffnungen in ihrer Wohnung ab, durch die das Gas entweichen könnte. Dann legte sie sich vermutlich auf die Couch und wartete auf ihren Tod. Die Mutter, die nicht in Wiesbaden wohnt, verständigte sofort die Polizei. Den ersten eingetroffenen Beamten fiel sofort ein massiver Gasgeruch auf, woraufhin die Evakuierung des gesamten sieben-Parteien-Hauses vorgenommen wurde. Auch wurden durch die Stadtwerke Strom und Gas abgestellt. Kräfte der Feuerwehr retteten die Frau aus ihrer Wohnung – sie musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Durchgeführte Messungen der Feuerwehr ergaben eine akute Explosionsgefahr. Daher wurde das Haus mit einem Überdrucklüfter belüftet. Nachdem die Explosionsgefahr beseitigt und die Gastherme abgedichtet war, konnte die Heizanlage und die Stromzufuhr des Hauses wieder in Betrieb genommen werden. Auch die restlichen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnte wieder zurück in ihre Wohnungen.




Redaktion: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 01. Dezember 2007 - 08:20 Uhr
Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2007 - 08:20 Uhr
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