Feuerwehr sägt Ast an – Nicht ganz alltägliche Katzenrettung

Am Samstagnachmittag meldet ein besorgter Idsteiner Bürger eine hilflose Katze, die zwischen Idstein und Wörsdorf in etwa 16 Meter Höhe in einer Baumkrone sitzt. Aufmerksam wurde der 43-jährige beim Spaziergang mit seinem 11-jährigen Sohn bereits am Freitag, als er am Waldrand hinter der Heckenmühle andauerndes lautes Schreien einer Katze hörte. Mit der Überzeugung, dass sich das ansonsten klettererprobte Tier selbständig aus seiner misslichen Lage befreien würde, verließ man zunächst unbesorgt die Örtlichkeit.

Doch am nächsten Tag führten berechtigte Bedenken die Tierfreunde zu dem Baum zurück, wo die Katze sich nun in noch misslicherer Lage an einem Ast festklammerte. Als das hilflose Tier sich auch nicht mit köstlichem Katzenfutter anlocken lies, wandte man sich hilfesuchend an die Polizeistation Idstein. Der sofort informierte Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wörsdorf war unmittelbar bereit, das Tier aus seiner Not zu befreien. Da man jedoch die Katze mittels Steckleitern nicht erreichen konnte, musste der Ast auf dem sich die Katze befand, angesägt werden. Als sich dieser langsam zum Boden absenkte, war es dem Tier möglich, gefahrlos auf die Erde zurück zu gelangen. Ein nicht alltäglicher Einsatz für Feuerwehr und Polizei nahm somit für die kleine Katze ein erfreuliches Ende.




Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel (Symbolbild)
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Veröffentlichung: 23. Oktober 2011 - 10:10 Uhr
Letzte Aktualisierung: 23. Oktober 2011 - 10:10 Uhr
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