Feuerwehr rettet verschütteten Arbeiter aus Baugrube

Bauarbeiter verschüttet Georgenborn 02.11.17Bei einem Arbeitsunfall in Schlangenbad-Georgenborn (Rheingau-Taunus-Kreis) wurde am Donnerstag ein Arbeiter in einer Baugrube verschüttet. Mit Schaufeln und bloßer Hand musste der mittelschwer verletzte Arbeiter von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Am Donnerstagnachmittag wurden die Feuerwehren Georgenborn, Wambach, Schlangenbad, Bärstadt sowie die ELW-Gruppe um 13:12 Uhr zu einem Arbeitsunfall nach Georgenborn in die Krauskopfallee alarmiert. Bei Bauarbeiten auf der Rückseite eines Mehrfamilienhauses war es zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein Bauarbeiter durch nachrutschende Erdmassen bis über die Hüfte verschüttet wurde. Ein Arbeitskollege hatte bereits mit ersten Befreiungsversuchen begonnen. Als er nicht mehr weiterkam, rief er die Feuerwehr.

Bauarbeiter verschüttet Georgenborn 02.11.17Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der 32-jährige Arbeiter nahezu direkt an der Hauswand noch bis über die Knie verschüttet. Sofort wurde mit Handwerkzeug sowie mit bloßer Hand begonnen, den Arbeiter freizulegen und das Erdreich, dass mit größeren Steinen versehen war, wegzuräumen. Der Verletzte klagte über Schmerzen im Hüft- und Beinbereich. Problematisch war hierbei, dass die Einsatzstelle an der Rückseite eines größeren Hauses an einem Hang lag, die nur schwer zu erreichen war. Nachdem der Arbeiter gerettet werden konnte, wurde er dem Rettungsdienst übergeben. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde er mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Polizei wurde das Amt für Arbeitsschutz zur Einsatzstelle gerufen, um die Ermittlungen aufzunehmen. Im Einsatz waren 15 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen, vier Kräfte des Rettungsdienstes mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Streifenwagen der Polizei mit zwei Kräften.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 02. November 2017 - 16:23 Uhr
Letzte Aktualisierung: 02. November 2017 - 16:23 Uhr
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