Feuerwehr kann bei Balkonbrand Schlimmeres verhindern – Vier Verletzte

Balkonbrand Teufelssprung Kostheim 25.01.12Bei einem Balkonbrand konnte die Feuerwehr am Mittwoch Schlimmeres verhindern. Die starke Rauchentwicklung wies den Rettungskräften bereits den Weg. Ein Übergreifen der Flammen auf eine Wohnung konnte verhindert werden. Vier Bewohner wurden durch Rauchgas leicht verletzt.

Mehrere Notrufe gingen am Mittwochnachmittag kurz vor 17 Uhr in der Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden ein, die von einem Feuer auf dem Balkon oder in der Wohnung in einem Hochhaus in Kostheim berichteten. Der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim wies die starke Rauchentwicklung bereits den Weg in den Teufelssprung.

Balkonbrand Teufelssprung Kostheim 25.01.12An dem Hochhaus angekommen, stand ein Balkon im ersten Obergeschoss bereits voll in Flammen. Während ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr über das Treppenhaus in die Wohnung vordrangen, wurde der Brand auch von Außen über die Drehleiter bekämpft. Die beiden Bewohner der Wohnung kamen den Feuerwehrleuten bereits entgegen. Auch ein Nachbar aus dem dritten Obergeschoss musste mit einer Brandfluchthaube von der Feuerwehr gerettet werden.

Insgesamt vier Bewohner wurden mit einer Rauchgasvergiftung leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen Balkonbrand Teufelssprung Kostheim 25.01.12und einem Notarzt vor Ort. Die Technische Einsatzleitung Rettungsdienst koordinierte die Versorgung der Verletzten.

Ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung konnte die Feuerwehr verhindern. Da die Fenster aber bereits gesprungen waren, war die Wohnung stark verraucht. Mit einem Hochdrucklüfter wurde das Treppenhaus und die Wohnung vom Rauch befreit.

Nach über einer Stunde war der Einsatz beendet. Wegen einem zwischenzeitlichem Paralleleinsatz bei einem Schornsteinbrand in Biebrich, wurde die Feuerwache 2 durch die FF-Nordenstadt besetzt. Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird von Feuerwehr und Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 25. Januar 2012 - 10:22 Uhr
Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2012 - 10:22 Uhr
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