Rettungshundestaffel sucht verschwundene Frau in Eltville

Rettungshundeeinsatz in Eltville 23.11.06(me) Als kurz vor 15 Uhr am Donnerstag die Rettungshundestaffel, sowie die Logistikgruppe der FF-Stadtmitte, alarmiert wurden wusste noch keiner genau, was es zu tun gab. Erst als man um 15:50 Einsatzbereit an der Feuerwache 2 war erfuhren die Einsatzkräfte wohin es geht: In Eltville wurde seit dem Morgen eine 74-jährige Frau vermisst. Die Rettungshundestaffel aus Wiesbaden soll die örtlichen Feuerwehr- und Polizeikräfte ablösen. Eine knappe halbe Stunde später treffen die 5 Fahrzeuge an der Feuerwache in Eltville ein, wo sie alle Details und ihre Aufgaben erfahren: Als der Ehemann der, als depressiv und verwirrt bekannten, Frau am Donnerstagmorgen aufwacht ist seine Frau nicht mehr da. Sie ist spurlos verschwunden; wohin? Es weis keiner.

Die Frau ist unter medikamentöser Behandlung wegen ihrer Depressivität und auch nur leicht bekleidet, ohne ihr Gebiss und Brille, verschwunden. Die Feuerwehr- und Polizeikräfte suchten den ganzen Mittag vergebens. Desshalb wurden die Rettungshundestaffeln aus Rheingau-Taunus, Main-Taunus und Wiesbaden alarmiert. Die Rettungshundeteams aus Wiesbaden haben die Aufgabe den kompletten Bereich zwischen Eltville und Erbach entlang der B42 und des Rheins abzusuchen.Rettungshundeeinsatz in Eltville 23.11.06 Das Gebiet wird systematisch abgesucht: Ein Team geht am Rhein entlang, eines, abgesichert durch ein Feuerwehrfahrzeug, entlang der B42 und ein Team durchsucht des Weg in der Mitte mit vielen Bäumen und unbegehbarem Gestrüpp. Auch ein großer Park vor einem Hotel wird mit Hilfe von Hunden und einer Wärmebildkamera abgesucht. Mensch und Tier geben alles, doch auch nach dreistündiger Suche ist die Dame nicht gefunden. Kurz nach 19 Uhr wird die Suche dann abgebrochen; die Hunde sind erschöpft und das komplette zugewiesene Gebiet wurde abgesucht. Der Verdacht, dass sich die Dame in den Rhein gestürzt hat verschärft sich auch durch die Ergebnisse einer Suche mit einem Spürhund. Ein, ähnlich wie die Rettungshunde, speziell ausgebildeter Hund hatte die Spur von der Wohnung der Frau aus aufgenommen und auch bis zum Rhein nicht verloren. Wenn also der Hund zuverlässig gearbeitet hat kam die Frau bis zum Rhein, wo sich ihre Spur endgültig verliert.
Nachdem die Mitglieder der FF-Stadtmitte die Fahrzeuge auf der Feuerwache 2 wieder einsatzbereit gemacht hatten konnten auch diese wieder, mehr oder weniger, ihren allabendlichen Tätigkeiten nachgehen.




Redaktion: Michael Ehresmann
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Veröffentlichung: 23. November 2006 - 04:16 Uhr
Letzte Aktualisierung: 23. November 2006 - 04:16 Uhr
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