Auffahrunfall: Lkw-Ladefläche durchbohrt Windschutzscheibe

Auffahrunfall Gustav-Stresemann-Ring 07.06.17Ein schwerer Auffahrunfall ereignete sich am Mittwochmittag auf dem Gustav-Stresemann-Ring in der Wiesbadener Innenstadt. Ein Mercedes fuhr auf einen Lkw auf – dabei bohrte die die Ladefläche durch die Windschutzscheibe. Fahrer und Beifahrer wurden mit mittelschweren bis schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Rund um die Unfallstelle kam es zu Behinderungen.

Drei Pkw sowie ein Pritschenwagen standen gegen 13:25 Uhr an einer rotzeigenden Ampel an der Einmündung Viktoriastraße. Aus Richtung Berliner Straße näherte sich eine Mercedes B-Klasse den wartenden Fahrzeugen. Ersten Ermittlungen zufolge wollte der 75-jährige Mercedes-Fahrer kurz hinter den an der Ampel stehenden Fahrzeugen einen Fahrstreifenwechsel durchführen. Aus ungeklärter Ursache prallte er hierbei mit großer Wucht gegen den Pritschenwagen. Dabei bohrte sich die Ladefläche durch die Windschutzscheibe. Der Lkw wurde durch den Aufprall nach vorne geschoben, sodass es zu einer Kettenreaktion kam. Jedes der drei davor stehenden Fahrzeuge wurde auf den Vordermann aufgeschoben.

Auffahrunfall Gustav-Stresemann-Ring 07.06.17Der Mercedes-Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen. Seine 67-jährige Beifahrerin musste schwer verletzt mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr schonend aus dem Fahrzeug befreit werden. Durch die Entfernung eines Teiles der Rücksitzbank wurde ein Weg für die möglichst schonende Rettung der Patientin aus dem Fahrzeug geschaffen. Anschließend konnte die Verletzte gemeinsam aus dem Fahrzeug gehoben werden. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht. Die drei weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Die Einsatzleitung Rettungsdienst, bestehend aus dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem Leitenden Notarzt, koordinierte den Einsatz des Notarztes und der drei Rettungswagen. Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden war mit dem Rüstzug im Einsatz. Auf dem Gustav-Stresemann-Ring kam es in beiden Richtungen durch die Einsatzfahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 200.000 Euro.

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Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Sebastian Stenzel
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Veröffentlichung: 07. Juni 2017 - 15:06 Uhr
Letzte Aktualisierung: 07. Juni 2017 - 15:45 Uhr
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