Angeblicher Sportbootunfall löst Großeinsatz auf dem Rhein aus

(ms) Einen Großeinsatz von Feuerwehr und DLRG löste ein Notruf aus, der gestern gegen 19:50 Uhr bei der Mainzer Berufsfeuerwehr einging. Ein Autofahrer hatte von der Weisenauer Brücke aus beobachtet, wie sich drei Personen an einem hellen Gegenstand festhielten und zu Tal treiben würden. Es könnte sich bei dem Gegenstand um ein gekentertes Sportboot handeln.

Feuerwehrkräfte aus Mainz, Wiesbaden und den Mainspitzgemeinden sowie Einsatzkräfte der DLRG wurden mit Ihren Booten alarmiert. Da die Einsatzabteilung der Feuerwehr Kostheim zum gleichen Zeitpunkt die Ausbildung im Rahmen eines Übungsdienstes mit dem eigenen Boot beendet hatte und einsatzklar war, wurden auch sie zur Personensuche auf den Rhein beordert. Es wurde der Bereich unterhalb der Autobahnbrücke bis hin zur Mainmündung abgesucht. Da der zwischenzeitlich eingetroffene Polizeihubschrauber – genauso wie die Kräfte zu Wasser – keine Anzeichen von dem angeblichen Sportbootunfall erkennen konnten, wurde die Suche nach ca. einer Stunde abgebrochen.

Anschließende Ermittlungen der Wasserschutzpolizei ergaben, dass unterhalb der Autobahnbrücke drei Angler campierten, die kurz zuvor mit einem hellgrauen Schlauchboot an der bezeichneten Stelle geschwommen waren. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war davon auszugehen, dass es sich bei dem vermeintlich gekenterten Sportboot um das Schlauchboot der Angler gehandelt hatte. Diese waren nach eigenen Angaben allesamt wieder unversehrt an das Ufer zurückgekehrt.




Redaktion: michaelstark
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Veröffentlichung: 23. Juni 2007 - 11:11 Uhr
Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2007 - 11:11 Uhr
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