Abschwimmen der Feuerwehr Mainz: Schwimmer können wegen Hochwasser nicht starten

Symbolfoto

Unter diesem Motto findet jedes Jahr am Silvestermorgen das Abschwimmen der Feuerwehr Mainz statt. Die diesjährige 42. Veranstaltung dieser Art, konnte jedoch wegen des Hochwassers nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Die Gefahr dass Teilnehmer abgetrieben werden, war bei dem Wasserstand von 5,55 Metern und der damit verbundenen hohen Fließgeschwindigkeit einfach zu groß. Obwohl es sich bei den Teilnehmern um ausgebildete Rettungsschwimmer und Feuerwehrtaucher handelt, war es nicht zu verantworten die rund zwei Kilometern lange Strecke für die Schwimmer freizugeben. In der 43-jährigen Veranstaltunggeschichte musste zum zweiten Mal das Schwimmen abgesagt werden. Ersatzweise hatten sich die Teilnehmer unter die zahlreichen Zuschauer gemischt und sich mit heißen Getränken, Kartoffelsuppe und Würstchen versorgt. 

Auch dieses Jahr wurde wieder eine Spendenaktion für einen guten Zweck durchgeführt. Im Rahmen des Silvesterstromschwimmens wurden 1.431,60 Euro gespendet. Dieser Betrag wurde von der Stadt Mainz durch den Oberbürgermeister auf 1.600 Euro aufgerundet. Der Betrag wird sich noch um die eine oder andere Spendenzusage erhöhen, so dass mit rund 1800,- Euro zu rechnen sind. Der Spendenerlös wird in diesem Jahr der „Kinderkrebshilfe Mainz e.V.“ zugutekommen.

Neben den Tauchergruppen der Feuerwehren Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Flörsheim und Maintal, der Werkfeuerwehr Boehringer Ingelheim, der Polizeiinspektion Mainz, der Bereitschaftspolizei, der Wasserschutzpolizei, verschiedenen Ortsgruppen des DLRG sowie THW und privaten Tauchclubs waren natürlich auch Oberbürgermeister Michael Ebling sowie weitere bekannte Vertreter aus Politik und Gesellschaft ans Rheinufer gekommen.

Am Ende war es dennoch eine rundherum gelungene Veranstaltung zum Jahresausklang.


Redaktion: Sebastian Stenzel
Fotos: Michael Ehresmann
Video:

Veröffentlichung: 31. Dezember 2012 - 19:37 Uhr
Letzte Aktualisierung: 01. Januar 2014 - 20:27 Uhr
Tags: