Aus den Wehren

Spiel-Feuerwehrhelme für die Wiesbadener Kinderfeuerwehren

18. Januar 2013 | Wiesbaden

Übergabe Kinderfeuerwehrhelme FW2 15.01.13Für knapp 20 Kinder gab es am Dienstag auf der Feuerwache 2 eine kleine Überraschung. Stellvertretend für alle 150 „Bambini“ der zwölf Kinderfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehren in Wiesbaden erhielten sie bei der symbolischen Übergabe auf der Feuerwache 2 in Mainz-Kastel knallgelbe Spiel-Feuerwehrhelme.

Die auf Initiative von Dagmar Müller-Ruf, Betreuerin der Kinderfeuerwehr in Auringen, von der Berufsfeuerwehr beschafften Helme wurde von Feuerwehrdezernent Detlev Bendel, dem kommissarischen Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Harald Müller und den Stadtbrandinspektoren Gerhard Beil und Udo Stieglitz an die Vertreter der Kinderfeuerwehren überreicht. Danach durften die Kinder, die mit Plätzchen und Getränken bestens versorgt waren, in der Fahrzeughalle die Drehleiter der Feuerwache 2 erkunden. (weiterlesen …)



Feuerwehr Eltville bringt verletzten Schwan in Tierklinik

11. Januar 2013 | Rheingau-Taunus-Kreis

Einen nicht alltäglichen Einsatz musste die Feuerwehr Eltville am Freitag bewältigen. Die Einsatzkräfte fingen einen verletzten Schwan ein und brachte ihn in die Wallufer Tierklinik.

„Ein besorgter Büger meldete über die Leitstelle, dass sich am Rheinufer, in Höhe des Platzes von Montrichard, ein Schwan mit einer Fußverletzung befindet“, berichtete Stadtbrandinspektor Hans-Peter Korn, der zusammen mit seinem Wehrkollegen Florian Fleschner den gefiederten Patienten in die Tierklinik brachte.

„Nach der Behandlung ist er wieder wohlauf und wartet auf seine Freilassung“, freut sich der Stadtbrandinspektor.



Fünf Verletzte bei Feuer in der Mainzer Eissporthalle

4. Januar 2013 | Mainz

Symbolfoto

Ein plötzliches Ende hatte die Eisdisco in der Mainzer Eissporthalle am Donnerstagabend um kurz nach 20 Uhr. Vermutlich wegen eines technischen Defekts kam es zum Brand in einem Werkstattraum. Das Feuer wurde glücklicherweise schnell entdeckt. Die Eisläufer wurden daraufhin vom Betreiber aufgefordert, die Eissporthalle aus Sicherheitsgründen zu verlassen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Eissporthalle bereits komplett geräumt und Mitarbeiter hatten erste Löschversuche unternommen. Diese waren auch erfolgreich, sodass die Feuerwehr nur noch zu Nachlöscharbeiten tätig werden musste. (weiterlesen …)



Feuer in Chemielabor auf dem Mainzer Uni-Campus

31. Dezember 2012 | Mainz

Symbolfoto

Am Sonntagnachmittag lief um 15:26 Uhr ein Brandmelderalarm aus dem Uni-Campus bei der Feuerwehrleitstelle Mainz ein. Nach der Anzeige des Melders in der Pforte handelte sich es um einen Alarm aus dem Gebäude „Neubau Chemie“ im Duesbergweg.

Als die ersten Einheiten an dem Gebäude ankamen wurde bereits leichter Brandgeruch wahrgenommen. Auf dem Weg zur Brandmeldeanlage wurde bemerkt, dass ein Großteil der Fensterfront im Erdgeschoss geschwärzt war. In diesem Moment riss aufgrund starker Hitze ein Fenster. Über dem Gebäude war Rauch wahrnehmbar, der vermutlich über die Lüftungsanlage ins Freie gelangte. Aufgrund der Gebäudenutzung und des stark entwickelten Brandes wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere Kräfte zur Einsatzstelle nachalarmiert. (weiterlesen …)



Rauchmelder verhindert Schlimmeres – 64-Jährige erleidet nur Rauchgasvergiftung

31. Dezember 2012 | Mainz

Symbolfoto

Glück im Unglück hatte die 64-jährige Bewohnerin eines Reihenhauses am Samstag am Katzenberg in Mainz-Finthen. Durch die installierten Rauchwarnmelder im Erdgeschoss und im Obergeschoss wurde die schlafende Frau aus ihren Träumen gerissen. Ohne die frühzeitige Branderkennung und Warnung wäre vermutlich jede Hilfe zu spät gekommen.

In dem im Erdgeschoss liegenden Wohnzimmer brach ein Brand aus welcher sich zur nachtschlafenden Zeit ausbreiten konnte. Beim Eintreffen der um 04:11 Uhr alarmierten Feuerwehr Mainz, hatte sich die Besitzerin bereits auf die Straße gerettet und konnte vom Rettungsdienst versorgt werden.

Der Angriffstrupp der Feuerwehr nahm sich den Brand unter Atemschutz und mit Hilfe eines C-Rohres zur Brust. (weiterlesen …)



“Feuerwehrteam des Jahres” gesucht – FF Aarbergen-Michelbach nominiert

18. November 2012 | Rheingau-Taunus-Kreis

Brandbekämpfung, Rettungseinsätze oder zivile Einsätze – bei oft komplexen Einsätzen haben die Freiwilligen Feuerwehren, Berufs-, Betriebs- oder Werkfeuerwehren in den letzten 12 Monaten außergewöhnliche Herausforderungen gemeistert und herausragende Leistungen gezeigt. Mit dem “Conrad Dietrich Magirus Preis 2012″ soll das beste Feuerwehrteam des Jahres ausgezeichnet werden. 14 Feuerwehren sind in den Kategorien “Brandbekämpfung”, “Rettungseinsätze” und “zivile Einsätze” sind nominiert. Auch eine Feuerwehr aus dem Rheingau-Taunus-Kreis ist dabei.

Die Feuerwehr Aarbergen-Michelbach wurde der Jury in der Kategorie “Rettungseinsätze” für eine technischen Hilfeleistung bei einem Unfall auf der B54 nominiert. Ein Motorradfahrer wurde am 21. Juli 2012 bei einem Unfall 15 Meter weit in ein Flussbett geschleudert. Ein dichter Wald versperrt den Einsatzkräften den Zugang. Mittels Kran und Flaschenzug beginnt eine beispiellose Rettungsaktion.

Ein 22-jähriger Motorradfahrer war er am Samstagabend mit einer Gruppe Bikern auf der hessischen Bundesstraße zwischen Aarbergen und Bad Schwalbach unterwegs. Nachdem er während eines Überholvorgangs in einer Kurve scharf bremsen musste, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Fast 15 Meter weit wurde der Fahrer geschleudert, dann blieb er schwer verletzt am fünf Meter tiefen Wasserlauf der Aar liegen. Für die nur wenige Minuten später eintreffenden Einsatzkräfte gestaltete sich die Rettung mehr als schwierig: Das Gebiet, in das der Motorradfahrer geschleudert wurde, wäre schon für einen einzelnen Retter kaum zugänglich gewesen. Für zwei Männer mit einer Trage schien es jedoch unmöglich, zu dem Schwerverletzten zu gelangen.

Die Rettungskräfte wagten den Versuch, das Unfallopfer mittels einer Schleifkorbtrage in Sicherheit zu bringen. Aus dem nahegelegenen Michelbach wurde dafür in kürzester Zeit eine Drehleiter besorgt und auf der Bundesstraße in Stellung gebracht. An dieser befestigten die Feuerwehrleute eine Schleifkorbtrage mit Absturzsicherungssatz und Flaschenzug. Das Platzieren der Schleifkorbtrage über dem Verletzten gestaltete sich jedoch komplizierter als zuerst vermutet: Viele Bäume versperrten mit ihren dicken Ästen und Zweigen den Rettungsweg. Da keine Zeit zu verlieren war, wurden die Bäume kurzerhand gefällt.

Behutsam wurde der junge Mann nun in die Schleifkorbtrage gelegt, nach oben gezogen und mittels Schwenken der Drehleiter wieder in Richtung Bundesstraße gehoben. Die Rettungskräfte der DRK warteten bereits an der Strasse auf den Biker, um ihn mit dem Rettungshubschrauber auf dem schnellsten Weg in das Krankenhaus in Frankfurt am Main zu fliegen.

Dass der junge Mann heute wohlauf ist, ist vor allem dem beherzten, schnellen und effizienten Einsatz des Feuerwehrteams und aller involvierten Einsatzkräfte zu verdanken.

Noch vier Tage lang abstimmen

Noch vier Tage kann auf www.feuerwehrwelt.de für die nominierten Feuerwehrteams abgestimmt werden. Das “Feuerwehrteam des Jahres” gewinnt eine exklusive Reise zum berühmten Fire Department New York (FDNY). Ein Höhepunkt der Reise wird voraussichtlich der Besuch des Feuerlöschbootes Marine 1 sein, auch „Three Forty Three“ genannt.



Nächtlicher Wasserrettungseinsatz: Person aus dem Rhein gerettet

31. Oktober 2012 | Mainz | Wiesbaden

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Zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein wurde die Feuerwehr Mainz und die Wasserschutzpolizei in der Nacht zum Mittwoch alarmiert.

Gegen 00:45 Uhr meldeten Autofahrer, dass möglicherweise eine Person von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungen ist. Sofort wurde eine umfangreiche Rettungskette in Marsch gesetzt. Neben Feuerwehrtauchern aus Mainz wurden auch mehrere Freiwillige Feuerwehren mit Rettungsbooten alarmiert. Auch das gemeinsame Feuerlöschboot der Städte Mainz und Wiesbaden wurde zur Unterstützung der Wasserrettung alarmiert.

Glücklicherweise konnte sich die Person im Rhein treibend durch Hilferufe bemerkbar machen und konnte so schnell von einem Boot der Wasserschutzpolizei Mainz ausfindig gemacht und aufgenommen werden. An Land wurde die Person dann zur weiteren Behandlung dem Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert. Die durch die Feuerwehr angelaufene Rettungskette brauchte glücklicherweise nicht mehr aktiv zu werden.



Strahlenmessung auf dem Hubschrauberladeplatz der Mainzer Uniklinik

17. Oktober 2012 | Mainz

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Der Rettungshubschrauber “Christoph 23″ aus Koblenz war am Dienstagmorgen gegen 10:25 Uhr mit einem verunfallten Patienten an Bord auf dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der Universitätsklinik Mainz gelandet.

Bei dem Patienten bestand der Verdacht, dass er durch das erlittene Unfallgeschehen mit radioaktivem Material kontaminiert wurde. Der Mann war an einer Autobahnbaustelle auf der A 61 mit Messarbeiten beschäftigt und wurde dort von einer Straßenwalze erfasst und schwerstverletzt. Dabei wurde auch sein Dichtemessgerät, das mit einem radioaktiven Strahler arbeitet, zerstört. (weiterlesen …)



Schwelbrand in Tierhandlung schnell gelöscht – Aufwändige Entrauchung

6. Oktober 2012 | Wiesbaden | Kastel | Kostheim

Schmorbrand Kastel 02.10.12Bei einem Schwelbrand in einem Geschäft für Tierbedarf in der Kurt-Hebach-Straße in Mainz-Kastel ist am Dienstagmittag ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro entstanden.

In einem Vorratsraum, in dem auch Tiere gehalten wurden, geriet gegen 12:20 Uhr aus bisher unbekannter Ursache ein Wasserboiler in Brand. Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden konnte den Schwelbrand mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr schnell löschen und eine Brandausbreitung verhindern. (weiterlesen …)



Brandgeruch durch Grillfeuer sorgt für Aufregung in Mainzer Krankenhaus

30. September 2012 | Mainz

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Am Freitagabend gegen 21:45 Uhr rief eine Bedienstete des Katholischen Klinikums Mainz (KKM), Hildegardiskrankenhauses, bei der Feuerwehr an und meldete Brandgeruch. Daraufhin rückten die Feuerwehreinheiten der Feuerwache 1 und Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Mainz Bretzenheim aus.

Da durch die Brandmeldeanlage bis zum Eintreffen der Einheiten vor Ort keine Meldung vorlag und somit kein konkreter Ort innerhalb des Gebäudes angezeigt war, war eine umfangreiche Erkundung innerhalb und außerhalb des Krankenhauses erforderlich. (weiterlesen …)